Der m² MedienMittwoch findet kontinuierlich am zweiten Mittwoch jeden Monats an wechselnden Orten im Rhein-Main-Gebiet statt.
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11. Januar 2012 | 19:00 Uhr
Nach dem 2. Weltkrieg war die Kaiserstraße die Prachtstraße, die vom Hauptbahnhof in die Innenstadt führte. Für zehn Jahre hieß sie Friedrich-Ebert-Straße und wurde nach Bürgerprotesten wieder in Kaiserstraße umbenannt. In den 70er Jahren des vorherigen Jahrhunderts verkamen die Gründerzeithäuser zunehmend und erst Ende des 20. Jahrhunderts erholte sich das Viertel nach dem ein paar Investoren mit Geld und Ideen begannen, mit dem alten Image aufzuräumen. Was macht das Viertel aus: Die Bankenwelt mit ihrer weit über die Stadtgrenzen bekannte Hochhaussilhouette, das Sperrgebiet rund um die Taunusstraße mit Spielhallen, Bordellen und Amüsierlokalen oder die in den vergangenen Jahren hinzugekommenen zahlreiche Kreativwerkstätten? Ist das Schmuddelimage so anziehend, locken günstige Mieten oder welche Gründe gibt es, warum sich dieser Kiez verändert?
Der bekannte Frankfurter Fotograf Ulrich Mattner hat gerade ein Buch über das Bahnhofsviertel herausgebracht und wird uns mit seinen Fotos auf das Thema einstimmen. Anschließend moderiert die FAZ-Redakteurin Eva-Maria Magel eine Diskussion mit dem Architekten Felix Nowak (Architektur und Stadtplanungsbüro bb22) und Ulrich Mattner.