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MedienMittwoch

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Veranstaltungsarchiv Juli 2005

Der m² MedienMittwoch findet kontinuierlich am zweiten Mittwoch jeden Monats an wechselnden Orten im Rhein-Main-Gebiet statt.

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  • Kommunikation & Recht

Juli 2005

Grenzenlose Pressefreiheit?

Datum:

13. Juli 2005 | 19:00 Uhr

Ort:

Foyer des F.A.Z.-Verlagshauses, Hellerhofstr. 9, 60327 Frankfurt am Main Eine Anmeldung ist leider nicht mehr möglich
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Moderator

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Gäste

  1. Dr. Volker Lilienthal
    Ressortleiter epd-medien, epd-medien
  2. Prof. Dr. Georgios Gounalakis
    Professur für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht, Rechtsvergleichung und Medienrecht Universität Marburg, Institut für Rechtsvergleichung Fachbereich Rechtswissenschaften Philipps-Universität Marburg
  3. Dr. Joachim Jahn
    Wirtschaftsressort Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung
  4. Guido Hettinger
    Rechtsanwalt Brehm von Moers, Brehm & v.Moers Rechtsanwälte und Steuerberater
  5. Eva Zaher
    Wellenteamleitung hr-info, Hessischer Rundfunk

Thema

Grenzenlose Pressefreiheit?

Pressefreiheit bezeichnet das Recht der Presse auf freie Ausübung ihrer Tätigkeit, sprich: das freie, unzensierte Veröffentlichen von Informationen und Meinungen. Die Pressefreiheit ist die stolze Errungenschaft einer aufgeklärten demokratischen Gesellschaft. In Deutschland ist sie im Grundgesetz Artikel 5 explizit verankert und auf europäischer Ebene in der Menschenrechtskonvention garantiert.

Die Pressefreiheit garantiert engagierten Journalisten, politische Verstrickungen und gesellschaftliche Missstände offenlegen zu können, ohne dafür verfolgt zu werden. "Spiegel"-Affäre, "Watergate", "CDU-Spendenskandal" und Günter Wallraffs "Der Aufmacher" sind Paradebeispiele für eine investigative Presse. Politische und wirtschaftliche Enthüllungsgeschichten befriedigen das allgemeine Informationsbedürfnis der Gesellschaft und bilden die stärkste Ausprägung einer funktionierenden Pressefreiheit ab.

Doch der investigative Journalismus hat auch andere Facetten. Boulevardmedien leuchten das Privatleben von Prominenten aus, diese setzen sich gegen die "Paparazzi" mit allen rechtlichen Mitteln zur Wehr. Spezialisierte Medienanwälte sorgen dafür, dass diese Art investigativer journalistischer Arbeit von der Justiz Grenzen gesetzt werden. Das hat schnell Schule gemacht: Schadensersatzansprüche, Prozesse und die damit verbundenen Kosten belasten zunehmend auch die allgemeine Berichterstattung. Journalisten, Verlage und Medienunternehmen sehen sich angesichts drohender wirtschaftlicher Folgen unter Druck gesetzt und die Pressefreiheit in Gefahr. Es stellt sich die Frage: "Wieviel Freiheit hat die Presse?"

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