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MedienMittwoch

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Veranstaltungsarchiv März 2005

Der m² MedienMittwoch findet kontinuierlich am zweiten Mittwoch jeden Monats an wechselnden Orten im Rhein-Main-Gebiet statt.

Informieren Sie sich hier über das aktuelle Programm.


Sponsoren:

  • Deutsche Bank AG
  • HORIZONT
  • Hassia & Luisen Mineralquellen Bad Vilbel GmbH & Co.
  • Nespresso Deutschland GmbH

März 2005

Gesellschaftliche Verantwortung der Wirtschaft:Alles nur heiße PR-Luft?

Datum:

09. März 2005 | 19:00 Uhr

Ort:

Deutsche Bank, Taunusanlage 12, Saal E2, Frankfurt am Main
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Moderator

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Gäste

  1. Ulf Henning
    Marketingdirektor Accenture, Accenture
  2. Christian Ickstadt
    freier Medienberater 
  3. Dr. Henrik Müller
    Geschäftsführender Redakteur Manager Magazin, manager magazin
  4. Markus Haas
    Bereichsleiter Regulierung o2 (Germany), O2 (Germany) GmbH & Co. OHG
  5. Marlehn Thieme
    Mitarbeiterin der Deutsche Bank Stiftung, Deutsche Bank AG

Thema

Die 39. Auflage des MedienMittwochs FrankfurtRheinMain widmet sich dem Thema Corporate Social Responsibility (CSR).

Wir wollen den Aspekt "Kommunikation" bzw, "Vermittlung" des Themas CSR in den Mittelpunkt unsere Diskussion stellen: Was tun die Unternehmen und wie wird darüber berichtet? Wir gehen von folgenden Fragen aus: Welchen Stellenwert hat CSR in der Wirtschaft? Wird die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung als elementarer Teil der Wertschöpfung gesehen, der letztlich dem Unternehmen insgesamt dient? Hat CSR in der Wirtschaftsberichterstattung den Stellenwert, der ihr gebührt? Werden CSR-Maßnahmen als PR-Stunts bewertet, die keine ökonomische Relevanz haben? Muss auf Seiten der Journalisten hierfür erst noch das nötige Bewußtsein geschaffen werden? Geht dem Verfehlungen aufspürenden investigativen Journalismus der Blick für gesellschaftliche Leistungen verloren? Oder hat das eine nichts mit dem anderen zu tun?

Bolko von Oettinger, Boston Consulting Group, hat in einem brand eins Interview ausgeführt: "Die exklusive, herausgelöste Betrachtung des Ökonomischen ist ein Kunstgriff. Sie können das gut festmachen an der Veränderung vom Stakeholder zum Shareholder. Wie in der westlichen Welt hatten wir auch in Deutschland immer ein Stakeholder-Konzept. Ein Unternehmen ist Teil einer Stadt, eines Landes, es hat Mitarbeiter, Aktionäre und ein Management, die allesamt in eine größere soziale Verantwortung eingebunden sind. Siemens in Erlangen, Boehringer in Ingelheim, Bayer in Leverkusen. Ganz langsam, aber oft einhergehend mit der Loslösung des Unternehmens vom Unternehmer, machte die Ökonomie ihren Spin-Off aus der Gesellschaft und landete beim Shareholder Value."

Vor diesem Hintergrund wollen wir den Diskurs fortführen und neue Einsichten gewinnen.

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