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MedienMittwoch

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Veranstaltungsarchiv April 2004

Der m² MedienMittwoch findet kontinuierlich am zweiten Mittwoch jeden Monats an wechselnden Orten im Rhein-Main-Gebiet statt.

Informieren Sie sich hier über das aktuelle Programm.


Sponsoren:

  • HORIZONT
  • Hassia & Luisen Mineralquellen Bad Vilbel GmbH & Co.
  • Licher Privatbrauerei Jhring-Melchior GmbH & Co. KG
  • Deutsches Ledermuseum Schuhmuseum Offenbach

April 2004

Wirtschaftsfaktor Film: "Wer nicht vorkommt, ist schon weg" Film & Fernsehen in FrankfurtRheinMain

Datum:

14. April 2004 | 19:00 Uhr

Ort:

Kinosaal des Deutschen Leder- u. Schuhmuseums Offenbach, Frankfurter Straße 86, 63067 Offenbach am Main
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Moderator

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Gäste

  1. Florian Schwinn
    Chefredakteur des Broadcastmagazins Cut, Cut
  2. Ralf Schipper
    Managing Director & Executive Producer Tempomedia Filmproduktion, Tempomedia Filmproduktion GmbH
  3. Rolf Silber
    Autor, Regisseur & Produzent, U5 Filmproduktion
  4. Klaus-Jürgen Etzrodt
    Leiter Service-Center Veranstaltungen Stadt Frankfurt am Main, Stadt Frankfurt am Main
  5. Gerhard Grandke
    Oberbürgermeister der Stadt Offenbach am Main, Stadt Offenbach am Main

Thema

Die Region hat ein Pfund: hier die Skyline von Mainhattan, dort Fachwerkensemble, hier urbane Geschäftswelt, dort ländliches Leben. Doch statt damit zu wuchern, wird viel getan, um Filmemacher davon abzuhalten, in FrankfurtRheinMain zu drehen. Dabei könnte die Region davon profitieren, wenn hier mehr Filme entstehen würden. Was hat der Standort auf der Habenseite zu bieten, wo fehlt es und wie könnte die Differenz ausgeglichen werden? Es geht um Filmförderung, diesmal sind Ideen gefragt, nicht Subventionen.

Die These: FrankfurtRheinMain ist kein Filmstandort, er könnte aber einer sein. Davon würde die Region insgesamt profitieren: Echte Filmsets und original Drehorte faszinieren das Publikum auch im Zeitalter digitaler Bildgestaltung, die Studios in Babelsberg bei Potsdam und der Bavaria in Unterföhring erfreuen sich gleichbleibend vieler Besucher. Wenn man Filmemacher die vielen guten Drehorte der Region nutzen lassen will, braucht es nicht sosehr Geld, als vielmehr Ideen. Und es braucht Mut, auch für die Abbildung von Klischees das Set zu stellen: "Trainspotting" hat Edinburgh ebensowenig geschadet, wie "Amsterdammed" der Metropole an der Amstel – im Gegenteil. Was hindert die Region, ihre Schauwerte jenseits der turnusmäßigen Tatorte zu propagieren? Hochhäuser und all die "unverbrauchten" Strassenschluchten könnten ein Eldorado für Werbefilmer sein, Produzenten aus aller Welt sollten aus einer umfassenden, internetgestützten Locations-Datenbank die Drehorte ihrer Begierde finden. Doch Frankfurt ist eine filmische Diaspora, in der bürokratische Hürden die Produzenten von Spiel- und Werbefilmen in anderen Städten drehen lassen. Es wird zu wenig getan, um Locations in FrankfurtRheinMain bekannt zu machen. Die Aktivitäten zur Vermarktung des Standorts sind halbherzig, Filmemacher sehen sich überflüssigen bürokratischen Hürden gegenüber, wenn sie hier drehen wollen.

Wie steht es um die "Filmregion" FrankfurtRheinMain? Nach einigen kleinen Filmausschnitten aus Filmen, die in Frankfurt und der Region spielen, soll dieses Thema in einer Diskussionsveranstaltung beleuchtet werden.

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