Der MedienMittwoch im Rückblick / 2002 - 2015

Im Folgenden finden Sie Kurzinformationen zu allen 153 Veranstaltungen, die von der Initiative MedienMittwoch zwischen dem 9. Januar 2002 und dem 11. Mai 2015 ausgerichtet wurden.

2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004 | 2003 | 2002

2009

Muss sich Gutsein schlecht anfühlen?

09. Dezember 2009

Museum für Kommunikation

Moderator: Fabian Brandt

Gäste:
Manfred Köhler
Redakteur, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Olaf Markhoff
Head of Corporate Communications & PR, Nike Austria Germany Switzerland

Ullrich Schweitzer
Geschäftsführer Marketing, HASSIA-Unternehmensgruppe, Hassia & Luisen Mineralquellen Bad Vilbel GmbH & Co.

Daniel Überall
Websiteleitung und Gründungsmitglied von utopia.de, Utopia AG

Warum reißt die Kommunikation von gesellschaftlichem Engagement in Deutschland niemanden richtig vom Hocker?

Der Dezember-Medienmittwoch dreht sich – passend zur Weihnachtszeit – um das Thema “Kommunikation von CSR-Projekten und soziales Engagement”, und warum diese in Deutschland so ernst und verkrampft daher kommt. Warum wird so oft auf die Tränendrüse gedrückt und nur selten ein Lachen oder ein Lächeln hervorgerufen? Wie machen es englische und US-amerikanische Unternehmen, denen es anscheinend gelingt, gute Taten mit eleganter Leichtigkeit zu kommunizieren, ohne dass die Ernsthaftigkeit des Projekts in Frage gestellt wird?

Auf dem Podium stellen

Manfred Köhler, FAZ-Redakteur (Rhein-Main-Zeitung) Olaf Markhoff, Leiter Unternehmenskommunikation / Unternehmenssprecher Nike AGS Region Daniel Überall, Websiteleitung und Gründungsmitglied von utopia.de Ullrich Schweitzer, Geschäftsführer Marketing der Hassia Gruppe


ihre Projekte vor und diskutieren die Frage, ob nicht eine lebendigere Kommunikation mit mehr Lebensnähe auch ein Mehr an sozialem Engagement in Unternehmen und in der Gesellschaft bewirken könnte. Und ob nicht sogar ein viel stärkerer Imagegewinn zu erzielen wäre, wenn soziale Projekte und die Kommunikation dazu auch “Spaß machen” dürfen.

Die Location
Wir freuen uns sehr, wieder einmal im Museum für Kommunikation zu Gast sein zu dürfen, den perfekten Ort um über Kommunikationsprojekte und -Kampagnen zu sprechen.




Employer Branding und E-Recruiting - Wie finden Sie eigentlich Ihren (neuen) Arbeitgeber?

11. November 2009

Hörsaalzentrum auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt

Moderator: Armin Trost

Gäste:
Carsten Franke
Sprecher des Vorstands, milch & zucker THE MARKETING & SOFTWARE COMPANY AG

Michael Eger
Senior Consultant, Promerit AG

Heiko Fischer
Head of Global RH, Crytek GmbH

Sandro Henseling
Wertpapierstrategie, Commerzbank

"Employer Branding ist eine identitätsbasierte, intern wie extern wirksame Entwicklung und Positionierung eines Unternehmens als glaubwürdiger und attraktiver Arbeitgeber."
(Definition der Deutschen Employer Branding Akademie.

Die Idee der Arbeitgebermarke ist nicht neu. Durch die demographische Entwicklung wird sie aber immer wichtiger. So konstatierte die Deutsche Employer Branding Akademie schon vor drei Jahren: "Bereits 2010 werden 58 Prozent aller Beschäftigten über 40 Jahre alt sein. Aus diesem Grund ist für viele Unternehmen wichtig, ihre Marke zu einer starken Arbeitgebermarke auszubauen."

Insbesondere in der IT- Branche, der Werbung und der Games-Branche haben es mittelständische Unternehmen beziehungsweise Unternehmer im Wettbewerb um hervorragende Mitarbeiter oft nicht leicht. Dabei kommt der Besetzung von Schlüsselpositionen im Unternehmen häufig ein ähnlich hoher Stellenwert zu wie der Akquise von Neugeschäft.

In Zeiten, in denen größere Mitbewerber Talente nicht verpflichten oder gar entlassen, nutzen vor allem kleinere und mittlere Unternehmen die Gunst der Stunde, um durch gezieltes Selbstmarketing die Aufmerksamkeit talentierter und qualifizierter Fachkräfte zu gewinnen.

Das Internet spielt mit seinen Blog- und Dialogangeboten, der großen Reichweite und der Möglichkeit, dauernd Unternehmensdaten abrufen zu können möglicherweise die entscheidende Rolle im Markenaufbau, damit kommt auch dem E- Recruiting besondere Bedeutung zu.

Gerade Mittelständler können hier mit Einsatz von im Verhältnis zu Branchenriesen häufig geringeren Mitteln gewinnen.

Wie ein mittelständische Unternehmen seine Arbeitgebermarke beispielhaft entwickelt hat, zeigt der in Frankfurt ansässige Computerspiel-Entwickler Crytek: In der Studie "Beliebteste Arbeitgeber in der IT Branche", belegte Crytek auf Anhieb Platz 21 (Quelle: Studie des Trendence Instituts in Kooperation mit der Computerwoche). Die Liste der 100 beliebtesten IT Unternehmen findet sich unter http://www.computerwoche.de/karriere/hp-young-professional/1904966/index5.html

Der 95. MedienMittwoch wird u.a. der Frage nachgehen, welche Rolle das Internet für das Employer Branding spielt, was es mit Employee Branding auf sich hat und wie eRecruiting in der Praxis aussieht.

Die Veranstaltung findet statt im Hörsaalzentrum auf dem Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt. Das Hörsaalzentrum ist der zweite Gebäudekomplex hinter dem Hauptgebäude (Poelzig-Bau), es befindet sich zwischen dem Casino und dem Studierendenwohnheim.

Ein Lageplan findet sich hier.

Eine Veranstaltung der Stiftung MedienMittwoch, unterstützt von der Aktionslinie Hessen-IT des Hessischen Wirtschaftsministeriums.




Die Marke Frankfurt - Eine reinrassige Promenadenmischung

14. Oktober 2009

Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main

Moderator: Nils Bremer

Gäste:
Piero Borsellino
Creative Director & Herausgeber, BORSELLINO & CO

Lothar S. Leonhard
Chairman der deutschen Ogilvy Gruppe, Ogilvy & Mather Werbeagentur GmbH

Robert Winterhager
Architekt, AS&P Albert Speer & Partner GmbH

Jürgen Zeller
Fotograf, CD, Souvenir Frankfurt

Eine kleine Bestandsaufnahme der Marke Frankfurt, ihrer Stärken und Entwicklungsmöglichkeiten, unter besonderer Berücksichtigung der Kreativwirtschaft: Welche (u.U. versteckten) Charakteristika lassen sich in Zukunft noch stärker in Szene setzen, besser herausstellen?

Es geht um Lebensräume, Entwicklung von Quartieren, die Wahrnehmung der Stadt, Klischees, Imagebildung und natürlich auch darum, wie die unterschiedlichen Facetten und Stärken der Stadt besser kommuniziert werden können. Und da dies eine Veranstaltung des MedienMittwochs ist, wollen wir uns insbesondere der Perspektive der Kreativwirtschaft annehmen.

Wir haben eingeladen:

Piero Borsellino, weil er von Offenbach aus einen eigenen Blick auf die Region hat,

Lothar S. Leonhard, weil er kein Frankfurter ist, sich aber seit 48 Jahren mit Marken beschäftigt, davon 33 am Main. Und weil er immer wieder zu diesem Thema befragt wurde und so sicherlich auch eine Menge über die Entwicklung der Fragestellung und Entwicklung der Marke zu erzählen weiß,

Dr. Robert Winterhager, weil er als Architekt und Stadtplaner Lebens- und Arbeitsräume schafft und damit quasi ein Gestalter des Produktes Stadt ist,

Jürgen Zeller, der das Projekt "Souvenir Frankfurt" betreibt (www.souvenir-frankfurt.de) und damit einen ganz guten Einblick hat, welche manifesten Bilder Gäste der Stadt mit nach hause nehmen.

Die Moderation übernimmt Nils Bremer, der ab 12. Oktober Chefredakteur des journal Frankfurt ist.




Du kommst hier net rein! Die Spielregeln der Social Networks.

09. September 2009

Depot 1899

Moderator: Olaf Kolbrück

Gäste:
Kuzey Alexander Esener
Leiter Wirtschafts-/Unternehmenspresse, CvD, Konzernkommunikation, Politik und Stiftungen, Vodafone D2 GmbH

Kai Hattendorf
Bereichsleiter Unternehmenskommunikation, Messe Frankfurt GmbH

Ralf Schengber
Community-Experte, Dr. Schengber & Friends

Holger Schmidt
Wirtschaftsredakteur, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Der Umgang mit den Online-Communities stellt Unternehmen vor große Herausforderungen. Engagieren sie sich in diesen Umfeldern nicht, überlassen Sie zwangsläufig den Communities das Feld. Im ungünstigen Fall bedeutet das, dass Marken oder Firmenimage Schaden nehmen können. Immer mehr Unternehmen haben das erkannt und versuchen sich auf diesem vermeintlich neuen (und bisweilen verminten) Terrain. Die Grenzen des Zumutbaren bekamen dabei zuletzt Expedia oder die Deutsche Bahn deutlich zu spüren. Ähnliche Erfahrungen durften zuvor Vattenfall und Starbuck's machen, die sich plötzlich Gegenkampagnen ausgesetzt sahen.

Auch der Mut von Vodafone, bei ihrer Kampagne zur Integration des Festnetzgeschäfts von Arcor ganz bewusst auf Social Media und Online-Communities zu setzen, fand nicht nur positiven Widerhall. Im Gegenteil: Die Verwendung prominenter Blogger wie Sascha Lobo oder Robert Basic als Testimonials für die "Generation Upload" hat nicht nur massive Kritik hervorgerufen, sondern die Online-Cartoonistin und Netzkabarettistin Ute Hamelmann (alias "Schnutinger") sogar zur vorläufigen Aufgabe ihrer Web 2.0-Aktivitäten bewogen. Grund genug, Hintergründe und Learnings dieser und anderer Episoden zu beleuchten. Die Runde wird sich mit den Bedingungen befassen, denen sich Unternehmen bei Social Media Aktiviäten unterwerfen.

Livestream:




Von Wissenschaftsverlagen lernen: Wie man auch digital Geschäfte macht

12. August 2009

Villa Kennedy

Moderator: Michael Klein

Gäste:
Andreas Auth
Geschäftsführender Direktor, WBG (Wissenschaftliche Buchgesellschaft)

Ulrich Martin
Geschäftsführer, Frankfurt School Verlag GmbH

Thomas Carl Schwoerer
Geschäftsführer, Campus Verlag GmbH

Die Fachbuch-, Wissenschafts- und akademischen Verlage haben am deutlichsten die Branchenveränderungen im Buchhandel erlitten. Sie haben sich und ihre Programme innerhalb weniger Jahre sowohl strukturell als auch inhaltlich radikal verändern müssen – sie könnten ein Modell für Unternehmenswandel unter technischen und distributorischen Veränderungen im Medienbereich abgeben:
Die Übergänge vom extrem teuren Fachbuch zum günstigen Download, die Programmverschiebung von Publikationen zu Kongress-Veranstaltungen, die Verschiebung von universitären Kooperationen zu Industrie-Partnerschaften, neue Ansätze zur Aufbereitung von hochspezialisierten, aktuellen Wissens-Inhalten für breiteres Publikum, veränderte Lehrmittelbedürfnisse für Studenten im grundlegend veränderten Universitätsbetrieb – all dies hat die entsprechenden Verlage zu prinzipiellen Veränderungen gezwungen. Wie sie diese mediale Herausforderung gemeistert haben, sollten wir uns anhören!




Magazine aus Leidenschaft – (wo) Print lebt!

08. Juli 2009

Club U60311

Moderator: Michael Hanfeld

Gäste:
Alain Bieber
Initiator und Macher, GuteSeiten - curated kiosk & magazine club

Joachim Fischer
Entwickler und Macher von “Turn”

Patricia Gebhart
Redaktionsleitung, ramp

Christian Sälzer
Journalist und "Programm"-Macher, Büro Schwarzburg

Martin Schmitz-Kuhl
Entwickler von “Programm”, Magazin für Fernsehen und Kultur , Büro Schwarzburg

Eigentlich dürfte es sie gar nicht geben. Neue hochinteressante Magazin-Projekte im Printformat, die – der Wirtschaftskrise und der Digitalisierung von Inhalten zum Trotz – in ständig wachsender Zahl zu finden sind. Hinter diesen Projekten stehen immer Menschen, die mit einem hohen Grad an Leidenschaft, Engagement, einer gewissen “Jetzt-erst-recht”–Mentalität und vor allem mit dem unbedingten Glauben an inhaltliche und designerische Qualität ihre Magazine entwickeln und vertreiben.

Auf dem nächsten Medienmittwoch am 8. Juli werden die Macher dieser Magazine vorstellen sowie über Motive und Erfolgsfaktoren sprechen: Wie das Eigenwillige marktfähig werden kann, wie die eingefahrenen Pfade mit neuen Gesichtern und Inhalten gefüllt werden können, wie das Neue und Besondere an hinreichend viele Leser gelangt, wie der Übergang zwischen lustvoll betriebenem Hobby und professionellem Verlagsobjekt zu bewerkstelligen ist. Und natürlich sind die schönen Heft-Seiten und gute Ideen zum Vertrieb dieser neuen Magazine zu begutachten.

DIE LOCATION
Der MedienMittwoch findet erstmals im Club U60311 am Roßmarkt im Zentrum Frankfurts statt. Unweit von "Am Salzhaus" findet sich auf der Seite des Goetheplatzes ein kleines Häuschen: dort ist der Eingang. Wir sind sehr glücklich, bei U60311 zugast sein zu dürfen und möchten dem Club an dieser Stelle herzlich dafür danken!

Gäste
Alain Bieber
Initiator und Macher Gute-Seiten.net (der erste kuratierte Internet Magazin-Club (Lesezirkel), Hamburg

Martin Schmitz-Kuhl
Autor und Journalist, Entwickler von “PROGRAMM”, Magazin für Fernsehen und Kultur als Alternative zu den zahllosen und wahllosen Fernsehzeitschriften

Joachim Fischer
Inhaber der Agentur “brand affairs” [author & public relation] und Entwickler und Macher von “Turn” – einem radikal designten Magazin für den Bereich “Turnen und Sport”




Krisenintervention in den Medien

10. Juni 2009

Berger Kinos

Moderator: Harald Metz

Gäste:
Tom Koenigs
Bundestagskandidat, ehem. UN-Sonderbeauftragter Afghanistan, ehem. Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechte, Bündnis 90/DIE GRÜNEN (Bundestagskandidat)

Willi van Ooyen
Fraktionsvorsitzender im Hessischen Landtag, Friedensaktivist, Sprecher des Ostermarschbüros, Landtagsfraktion der Partei DIE LINKE

Christoph Maria Fröhder
Krisenreporter, ARD Auslandskorrespondent, Buchautor, Filmemacher, Hessischer Rundfunk

Der ehemalige UN-Sonderbeauftragte in Afghanistan und ehemaliger Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechte Tom Koenigs, Bundestagskandidat für Bündis 90-Die Grünen als Verfechter einer Interventionspolitik triftt auf Willi van Ooyen, Fraktionsvorsitzender der Partei Die Linken im hessischen Landtag, der kompromisslos fordert "Bundeswehr raus aus Afghanistan.

Zwei Vertreter von poltischen Parteien mit pazifistischen Wurzeln, denen es nur mühsam gelingt die Medien und die Öffentlichkeit von der jeweiligen Position zu überzeugen. Machen die Parteien zum Thema der Außenpolitik eine unzureichende Öffentlichkeitsarbeit oder lässt das allgemeine Interesse an Nchrichten aus dem Ausland nach, wie Nachrichtenagenturen und Auslandsresorts der Tageszeitungen beklagen.

Die Kinos können sich jedenfalls nicht über mangelndes Publikumsinteresse an Filmen mit Schwerpunkt oder wenigstens wenigstens vor dem Hintergrund weltweiter Krisenregionen spielender Filme beklagen. Längst hat auch Hollywood sich dem Thema mit Filmen zu Afghanistan oder dem Irak gewidmet. Mit US-Produktionen "Der Krieg des Charlie Wilson" mit Tom Hanks in der Hauptrolle oder "Drachenläufer", eine Literaturverfilmung nach dem Bestsellerroman von Khaled Hosseini, sind anspruchsvolle und massentaugliche Filme erfolgreich in die Kinos rund um den Globus gebracht worden.

Mit dem Filmemacher, Journalisten und ARD-Auslandskorrespondenten Christoph Maria Fröder, ausgezeichnet mit dem Hans-Joachim-Friedrichs-Preis für engagierten Journalismus, diskutieren wir über Schwächen und Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit aber auch über Inhalte und Standpunkte zu Kriseninterventionen.

Im Anschluss gegen 20:30 Uhr zeigen wir einen Spielfilm zum Thema.




Frankfurt Inside - Blicke hinter die Fassaden der Banken

08. April 2009

Velvet Club

Moderator: Wolfgang J. Borgfeld

Gäste:
Ulrich Mattner
Wirtschaftsjournalist und Fotograf

Eva-Maria Magel
Redakteurin, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Der Fotograf Ulrich Mattner aus Hanau beschäftigt sich seit bald sechs Jahren mit der Frankfurter Finanz- und Wirtschaftswelt. Unter dem Titel "Blendende Aussicht bei guten Geschäften" ging der „stern“ in seiner Ausgabe 37/2006 den Fragen "Wie wohnt eigentlich das Geld? Wie ist es eingerichtet?" nach. Für diese Reportage erhielten Ulrich Mattner und Stephan Morgenstern im Herbst vorigen Jahres den mit 10.000 Euro dotierten Internationalen Medienpreis Frankfurt 2008 des Frankfurter Presse Club e.V. Mattner hat seine Bilder zu einem Vortrag „komponiert“, mit dem er auf Tournee ist. Wir freuen uns, ihn als Gast des MedienMittwoch begrüßen zu können. Mattner wird uns seine Bilder vorstellen, im Anschluss wird sich Eva-Maria Magel, Redakteurin der FAZ, mit Mattner über seine Arbeit unterhalten.




Junger Film in Hessen

11. März 2009

Turmpalast

Moderator: Michael Hack

Gäste:
Claudia Tronnier
Leitung der ZDF-Redaktion "Das kleine Fernsehspiel", ZDF

Sung-Hyung Cho
Regisseurin

Anja Henningsmeyer
Geschäftsführerin, Hessische Film- und Medienakademie

Lydia Dykier
Regisseurin

Filmemachen ist eine sehr mühselige Angelegenheit. Sie hat in der Realität meist wenig gemein mit Glamour, Geld und roten Teppichen. Trotzdem übt die ungebrochene Kraft der bewegten Bilder eine Faszination auf viele junge Menschen aus, die alle Hürden aus dem Weg räumt.

Soweit die Theorie. Denn ganz so einfach ist die Sache nicht. Wer sich ernsthafter mit dem Filmen beschäftigt, merkt, dass er Verbündete braucht. Das beginnt bei einem Team und Schauspielern für den ersten Kurzfilm, geht über Kamera und Schnittplatz und reicht nach einer Weile bis in Institutionen wie Filmhochschulen, Produktionsfirmen und Fernsehredaktionen.

Anlässlich der LICHTER Filmtage, dem Festival für Filme aus der Rhein-Main-Region, das vom 19. bis 22. März im Turm Palast stattfindet, verschafft der MedienMittwoch einen Überblick über die Situation für junge Filmemacher in Hessen.




Autodidakten, Werbefilmer, Blattmacher - wer bringt Qualität ins WebTV?

11. Februar 2009

Deutsche Nationalbibliothek

Moderator: Christoph Salzig

Gäste:
Achim Apell
Geschäftsführender Gesellschafter, Kinowelt Television GmbH

Ibrahim Evsan
Gründer und CTO, sevenload GmbH

Michael Wurzer
Geschäftsführer, verytv GmbH

Das Ende des TV-Spots?

Mit der flächendeckenden Breitbandpenetration hat auch das Bewegtbild via Internet Einzug in die deutschen Haushalte gehalten. Jeder dritte deutsche Haushalt verfügt inzwischen über einen Internetzugang mit mindestens 2 MB Bandbreite. Jeder vierte, deutsche TV-Haushalt hat schon einmal User Generated Content auf einer der neuen, populären Videoplattformen YouTube, Sevenload, MyVideo gesehen. 2008 haben bereits drei Viertel der Internetnutzer Videos im Internet gesehen. Allein in den USA wurden im Dezember 2008 10 Milliarden Videos angeschaut. Die Mediennutzung verschiebt sich immer mehr Richtung online. Öffentlich-rechtliche wie private Sender versuchen auf den Zug aufzuspringen, bauen mit Rundfunkgebühren Mediatheken auf und aus oder versuchen über Kooperationen mit erfolgreichen Internetanbietern vom Wachstum zu profitieren.

Die zunehmende Konkurrenz für TV-Sender ist auch ein Thema für die Landesmedienanstalten, die über die Vergabe von Sendelizenzen entscheiden. Zeitungsverlage entdecken das Thema für sich, ohne jedoch ein erfolgreiches Konzept für die Refinanzierung zu haben. Etablierte Rundfunk- und Telekommunikationsunternehmen beobachten mit zunehmender Sorge wie WebTV unkontrolliert den Entertainmentsektor und damit ihr Hoheitsgebiet erobert.

Angesichts der hohen Akzeptanz bei den Usern halten auch Unternehmen wie die Daimler AG Bewegtbild im Internet unter Vermarktungsaspekten für genauso spannend wie Google. Das alles hat dazu geführt, dass WebTV-Angebote und Produktionsfirmen mit dem unterschiedlichsten Hintergrund, vom ehemaligen Werbefilmproduzenten über PR-Agenturen bis hin zu Internetdienstleistern, wie die Pilze aus dem Boden schießen. Ein spannender Wettkampf um die Produktion und Refinanzierung von WebTV-Angeboten ist entbrannt, der seinen Höhepunkt erst noch erreichen wird.

Wer sind die Macher des Internetfernsehens der Zukunft? Was ist für Verlags- und Medienhäuser im Wettbewerb um die Gunst der Nutzer zu holen? Wie lassen sich WebTV-Angebote refinanzieren? Welche Chancen sehen Marken mit eigenen WebTV-Angeboten ihr Klientel "abzuholen"? Kreieren sich die Werbetreibenden und Marken ihre eigenen Medienangebote im Bewegtbildbereich anstatt sich der "starren" Programmangebote der TV-Sender zu bedienen?




AUFBRUCH 2009: Der Wandel geschieht - Perspektiven für stürmische Zeiten

14. Januar 2009

Atrium - Leo Burnett GmbH

Moderator: Manuela Schiffner

Gäste:
Klaus Kofler
Gründer, Trends & Wege

Nach all den Hiobsbotschaften der letzten Monate und den eher bescheidenen Ausblicken für das neue Jahr, sehen viele große Risiken auf sich zukommen. Es ziehen dunkle Wolken auf und es drohen unruhige Zeiten, die unsere Perspektiven und Zukunftsaussichten ins Wanken bringen könnten.

Dass aber jede Veränderung auch große Chancen mit sich bringt, scheinen die meisten jedoch nicht wahrzunehmen. Der MedienMittwoch zeigt mit dem Vortrag des Trendforschers Klaus Kofler auf, wie man mit pauschalierten dargestellten Begrifflichkeiten wie Risiko, Innovation und Zukunftsangst auch anders umgehen kann.

Denn das Prinzip „Zukunft“ ist dabei ganz einfach, nämlich den Mut zu einer Zukunftsoffenheit zu entwickeln, der uns mit der notwendigen Offenheit nach vorne blicken und nicht nur vom Pessimismus unserer Medienlandschaften erlahmen lässt. Denn letztlich war Angst immer schon das größte Übel, das uns in unserer zukünftigen Entwicklung erstarren lies.

Wandel ist spannend … Wandel bedeutet neue Chancen!

Brechen Sie zusammen mit dem MedienMittwoch auf in ein neues spannendes Jahr 2009.