Der MedienMittwoch im Rückblick / 2002 - 2015

Im Folgenden finden Sie Kurzinformationen zu allen 153 Veranstaltungen, die von der Initiative MedienMittwoch zwischen dem 9. Januar 2002 und dem 11. Mai 2015 ausgerichtet wurden.

2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004 | 2003 | 2002

2007

Auf der Jagd nach dem vollkommenen Genuss

  12. Dezember 2007

   FREITAGSKÜCHE

Moderator: Fabian Lange

Gäste:

Auf die Frage, woher die Begeisterung für Kochen im Fernsehen komme, antwortete Anthony Bourdain, selbst Koch, Buchautor und mit seiner eigenen Fernsehshow auf Expedition durch die Küchen dieser Welt:
"Die Leute haben nicht genug Sex. Das Essen dient als Fetisch für die ungestillten Sehnsüchte. Das Seltsame ist nur: Die Leute, die sich Kochshows im Fernsehen ansehen, kochen meistens weder selbst noch essen sie in guten Restaurants. Es ist die neue Pornographie: Man sieht im Fernsehen, was man selbst nie tun würde." (Interview, Süddeutsche Zeitung vom 21.3.2007)

Der MedienMittwoch im Dezember widmet sich daher nicht bloß theoretisch, sondern ganz konkret dem Genuss:

Fabian Lange, Weinexperte, Autor und Journalist, hält exklusiv ein Weinseminar für unsere Gäste. Mehr informationen über Fabian Lange und die Genießerakademie Lange unter www.geniesserakademie.de.
Nach dem Motto "Ich trinke was mir schmeckt!" wird es an diesem Abend darum gehen, die eigenen Geschmackseindrücke spontan zu äußern. Locker und entkrampft werden wir dem Wein auf die Schliche kommen – dabei dürfen alle mitreden. Anhand spannender Vergleiche von Weinen aus Spanien und Deutschland wird Fabian Lange einen Ein-und Überblick über die schreibende Weinszene geben: wichtige Hintergrundinformationen zu den Themen Medien und Wein, Weinpäpste, Weinfälschungen und Objektivität bei der Degustation und Weinkritik werden dabei nicht zu kurz kommen.
Dazu verwöhnt das Team der Freitagsküche um Gregor Schubert mit feinen Speisen.

Für Weine und Speisen ist ein Kostenbeitrag von pauschal 50 Euro zu entrichten.

- Beschränkte Teilnehmerzahl -



Digitales Kino

  14. November 2007

   Berger Kinos

Moderator: Ralf Bögner

Gäste:
Chris Koppelmeier
ehemals Digital Cinema Rollout-Beauftragter der deutschen Filmwirtschaft und der FFA-Filmförderungsanstalt

Richard Kummeth
Geschäftsführer der Richtwerk GmbH

Thomas Rüttgers
Film Ton Technik GmbH, (3D-) digitale und analoge Kinotechnik

Harald Metz
Lichtspieldirektor, BERGER KINOS Frankfurt am Main

Im September 2002 beschäftigte sich der Medienmittwochs zum ersten Mal mit dem Phänomen „Digitales Kino“ ohne jedoch in Ermangelung existierender digitaler Kinotechnik oder digitale Filmbilder dieses real vorstellen zu können. Zur gleichen Zeit schlossen sich die großen Hollywood Filmstudios zur Digital Cinema Initiative (DCI) zusammen um einen einheitlichen Standard für die digitale Filmauswertung in Filmtheatern zu erreichen.

Das Fraunhofer Institut für integrierte Schaltungen (FiiS) hat jüngst im Auftrag von DCI und Filmförderungsanstalt (FFA) ein Pflichtenheft für die digitale Auswertung von Filmen im Kino veröffentlicht, was theoretisch dem Startschuss gleichkam für die Ausstattung von Kinos mit Digitalprojektoren als Ersatz für die üblichen 35mm-Kinofilmprojektoren. Der Kinospielfilm könnte daher von der Festplatte eines Computers in den Projektor eingespeist werden, statt als chemisch hergestelltes 35mm-Filmmaterial wie in den letzten 100 Jahren durch den Projektor zu rattern. Praktisch jedoch haben bislang nur einzelne Kinobetreiber diesen neuen (quasi) Industriestandard umgesetzt.

Wie so oft stehen Finanzierungsfragen einer technischen Entwicklung, hier der flächendeckenden Kinoausstattung mit Digitalsystemen, im Weg. Der Vertrag des „Digital /Rollout-Beauftragten“ im Auftrag der deutschen Filmindustrie und der FFA ist gerade ausgelaufen und so kann uns Chris Koppelmeier frei und unbefangen über den Stand der Entwicklung der Kino-Digitalisierung berichten.

Die Frankfurter Berger Kinos als Veranstaltungsort für diesen Medienmittwoch können zu diesem Zeitpunkt über ein halbes Jahr Erfahrungen mit der Digitaltechnik nach DCI-Standard im praktischen Kinoalltag im Vergleich zur Arbeit mit dem analogen 35mm-Filmmaterial berichten.

Richard Kummeth vom Werbefilmvermarkter RoWo-Film wird die größte kinotechnische Revolution seit der Einführung des Tonfilms im Kino von der Seite der Werbewirtschaft her beleuchten. An ausgewählten Beispielen einschließlich der Preview eines neuen Kinospielfilms in Digitalprojektion ist der Quantensprung in der kinotechnischen Entwicklung offensichtlich.

Während die Kinobranche über die flächendeckende Einführung dieser neuen Technologie noch nachdenkt, steht die nächste Entwicklungsstufe der Kinodigitalisierung vor der Tür. Der Kinotechnikexperte Thomas Rüttgers berichtet von dreidimensionalen Spielfilmbildern die spätestens 2010 zum neuen Kinostandard werden. Der erste vollständige Kinospielfilm in 3D-Technik „Die Legende von Beowulf“ startet jedoch schon am 15.11.2007 weltweit in entsprechend ausgestatteten Kinos in dreidimensionaler Bildtechnik.


Die Renaissance des Dokumentarfilms im Kino

  10. Oktober 2007

   Berger Kinos

Moderator: Harald Metz

Gäste:
Thomas Frickel
Filmemacher, AG DOK - Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm

Thomas Carle
Professor am FB Medien, Hochschule Darmstadt

Mit Ausschnitten aus aktuellen Dokumentarfilmproduktionen, sowie die Premiere des neuen Films von Michael Moore ("Bowling for Columbine", "Fahrenheit 9/11"):

"Sicko"

produziert von Bob und Harvey Weinstein, USA 2007, 113 Min.


Zu Beginn des Kinos wurden Dokumentarfilme als Dreingabe vor oder bei Mehrfachprogrammen auch nach dem Spielfilm dem erlauchten Publikum "gereicht". Legendär die Wochenschauen, die mit Nachrichtencharakter die Kinobesucher informierten oder auch desinformierten, je nachdem, wer die Filme in Auftrag gegeben hatte. Zu trauriger Bekanntheit brachten es die Kriegsberichterstattungsfilme durch einen gewissen Alfred Hitchcock. Wirtschaftsfilme informierten im Auftrag von Industriegiganten über entsprechende Branchen, natürlich nicht ohne den Auftraggeber entsprechend ins Bild zu setzen. Von "Schleichwerbung" oder "product placement" ahnte damals keiner etwas. Hier wurde offen für den Auftraggeber unter dem Mantel der wissenschaftlichen Betrachtung geworben.

Der politische Film Anfang der 70er Jahre brachte attraktive Dokumentationen z.B. über den "Mai ‚68" oder den Vietnamkrieg ins Kino, die attraktiv genug waren ein Publikum selbstständig und ohne Begleitung eines Spielfilms ins Kino zu locken. Filme wie "Septemberweizen" von Peter Krieg oder "Von Richtern und anderen Sympathisanten" von Axel Engstfeld oder der oscarprämierte Film über den ersten schwulen Bürgermeister in San Francisco "The Times of Harvey Milk" (wird demnächst mit Brad Pitt in der Hauptrolle als Spielfilm neu verfilmt) waren ebenso Kassenmagneten wie Thomas Carles Film über die Startbahn West "Fesseln spürt, wer sich bewegt". Legionen von werdenden Müttern und Hebammen pilgerten einst ins damalige Neu-Isenburger Olympia-Kino um "Der sanfte Weg ans Licht" über die bis dahin wenig bekannte Methode der sanften Geburt zu sehen. Auch dieser Film erlebt eine Renaissance und kommt als "Der lange Weg ans Licht" von Douglas Wolfsperger am 28. Februar 2008 ins Kino.

Während in den 80er und Anfang der 90er Jahre der Dokumentarfilm ein Nischendasein im Kinogewerbe fristete, schwingen sich inzwischen Produktionen aus dem Naturfilmbereich oder der politischen Dokumentation zu bemerkenswerten Besucherzahlen nicht nur in bundesdeutschen Filmtheatern auf. Gewaltige Naturfilme untermalt mit symphonieorchestraler Filmmusik beherrschen auf einmal Kinoleinwände vor einem Millionenpublikum und das nicht nur in spezialisierten IMAX-Kinos, sondern in regulären Filmtheatern. Filmtitel wie "Nomaden der Lüfte", "Mikrokosmos", "Deep Blue" sind auf einmal ebenso in aller Munde wie Musikfilme wie über legendäre Musiker wie die Rolling Stones, denen keine geringeren als Hal Ashby oder jüngst Martin Scorsese ("Shine a Light") Denkmäler gesetzt haben.

Eine kleine hessische Produktion von der Marburger/Frankfurter Regisseurin Sung-Hyung Cho mit dem Titel "Full Metal Village" über das landwirtschaftlich geprägten Dorf Wacken und seine Bewohner in Schleswig-Holstein, in dem alljährlich ein "Heavy Metal"-Musikfestival stattfindet, fand zunächst nur schwer den kleinen Filmverleih. Inzwischen hat dieser Dokumentarfilm aber bereits das Einspielergebnis von eine Million Euro überschritten. Inzwischen mit vielen Film- und Festivalpreisen (Hessischer-, Schlesweig-Holsteinischer- und Gilde-Filmpreis der Programmkinobetreiber als bester Dokumentarfilm) überschüttet begründet gerade dieser Film viel Hoffnung für das Genre.
Das neue Jahrtausend markiert im Dokumentarfilmbereich eine Wende, wenn Spielfilme zunehmend auf Dokumentarfilmmaterial vertrauen und einbauen, statt selbst zu inszenieren. Filme wie der aktuell in den Kinos laufende Spielfilm "Ein mutiger Weg" über die Entführung und Ermordung eines amerikanischen Journalisten und seine mutige Ehefrau bauen wie selbstverständlich originäres Dokumentarfilmmaterial in die Spielfilmhandlung ein. Das Zeitalter, wo die Realität die Fiktion an unvorstellbarem überholt und jede menschliche Fantasie in den Schatten stellt, hat 2001 mit den Terroranschlägen des September 11 endgültig begonnen und setzt sich in einer Reihe von aktuell beim Filmfestival in Venedig oder beim Tribeca Filmfestival gezeigten Filme über den Irakkrieg fort. Ein gutes Beispiel hierfür ist Brian de Palmas in Venedig ausgezeichneter Film "Redacted". Aber auch reine Dokumentarfilme wie der oscarprämierte Film von Al Gore "Eine unbequeme Wahrheit" verwenden fast ausschließlich dokumentarisches Fremdmaterial und werden so, sagen wir mal, zu einem dokumentarischen "Kompilationsfilm".

Eine besonders beliebte Gattung der Dokumentarfilme im Kino sind also und unverkennbar Filme mit politisch-gesellschaftlichem Hintergrund, wenn der politische Anlass nicht sogar den Kern des Inhalts bildet. Bekanntester zeitgenössischer Vertreter ist sicherlich Michael Moore, der mit seinen gesellschaftskritischen Filmen wie "Bowling for Columbine" über die Kritik an der öffentlichen Zugänglichkeit und dem eitlen Umgang mit Schusswaffen in USA über "Fahrenheit 9/11" (Mehr als 100 Mio. $ Kinoeinspiel in den USA) und den Folgen der Sicherheitspolitik nach dem Terroranschlag gegen das World Trade Center in New York 2001 hin zu einem aktuellen Thema der amerikanischen im Vergleich zu globaler Gesundheitspolitik. Hillary Clinton verkündete soeben als amerikanische Präsidentschaftskandidatin im Falle ihres Wahlsiegs die "Krankenversicherung für Alle" wieder auf die Tagesordnung setzen zu wollen, ein Thema mit dem sie unter Präsident Clinton vor 15 Jahren zunächst furios gestartet, dann aber massiv gescheitert war.

In seinem neuesten Film "Sicko", den wir im Rahmen des Medienmittwochs in voller Länge als deutsche Uraufführung zeigen, setzt sich Michael Moore genau mit diesem Thema, der haarsträubenden Gesundheitspolitik in den USA, aber auch in Europa mit seinem gewohnten, bisweilen pechschwarzen Humor und Sarkasmus auseinander und so könnte dem Betrachter auf sehr unterhaltsame Weise ein Licht aufgehen über ein ansonsten trockenes Thema, das bisweilen eher dröge die Schlagzeilen der Tagesthemen gestaltet.

Nicht verschwiegen werden soll hier die Tatsache, das auch der Megastar der Dokumentarfilmeszene Michael Moore durchaus in der öffentlichen Kritik steht und sogar ein Dokumentarfilm darüber entstand, mit welchen Methoden Moore arbeitet, um seine Dokufilme zustande zu bringen. Darum soll es in dieser Veranstaltung aber nicht gehen. Wir wollen vielmehr Lust machen sich auf aufregende Dokumentarfilmproduktionen im Filmtheater einzulassen, auch wenn kein millionenschweres Marketingbudget zum Kinobesuch bläst.




Die Geheimnisse der effektivsten kreativen Kampagnen Europas - Creative Effectiveness Report 2006

  12. September 2007

   Velvet Club

Moderator: Wolfgang J. Borgfeld

Gäste:
Ralf Langwost
Managing Director, IdeaManagement® Worldwide GmbH

Großartige Ideen verkaufen Produkte, verändern unser Denken und unser Handeln. Ein- und dieselbe großartige Idee gewinnt Cannes-Löwen, Effies und Marktanteile - vorausgesetzt, sie begeistert!

Ralf Langwost hat mit seinem IdeaManagement Institut Kampagnenideen untersucht, die von 1996 bis 2005 sowohl einen nationalen Effie, als auch einen internationalen Cannes Löwen oder einen Kreativpreis beim ADC of Europe gewonnen haben. Die Ergebnisse stellte Langwost in seinem Creative Effectiveness Report zusammen, aus dem er am 69. MedienMittwoch ausgewählte Kampagnenbeispiele vorstellen und mit ihnen darstellen wird, wie eine kreativ wirksame Idee ihre Energie bildet. In seinem Vortrag wird der international tätige Kreativ-Coach sieben signifikante Erfolgsprinzipien praxisnah erläutern und aufzeigen, welche Faktoren die Wirkungskraft einer Idee bilden.

Dabei wird Langwost auf Frage eingehen wie

Gibt es eine gemeinsame Struktur hinter großartigen Ideen? Wie kann der Erfolg der besten Werbung Europas mit harten Fakten und Marktzahlen belegt werden? Was können wir von diesen Double Champions lernen?

Die Präsentation der Erkenntnisse aus der Ideenwirkungsforschung zeigt, wie einzigartige und differenzierende Informationen direkt aus dem Produkt-, der Markt- und der Markensituation gewonnen werden können, um das Tagesgeschäft von Kreativen, Account Managern, Strategischen Planern sowie Marketing und Werbeleitern aus allen Branchen zu inspirieren.

Weitere Informationen zur Präsentation, dem Report oder IdeaManagement erhalten Sie über IdeaManagement Worldwide GmbH (siehe Visitenkarte des Referenten).




Wie Heuschrecken kommunizieren lernen - Private Equity und Öffentlichkeitsarbeit

  08. August 2007

   IHK Frankfurt am Main, Plenarsaal

Moderator: Andreas Scholz

Gäste:
Dirk T. Schmitt
Generalbevollmächtigter, GAGFAH GROUP

Hans-Peter Canibol
Chefredakteur, Insight Corporate Governance Germany

Ralf Huep
Managing Director, Advent International GmbH

Robert von Finckenstein
Managing Director, European Capital Financial Services Ltd.

Sieghart Scheiter
Vice President und Partner, A.T. Kearney GmbH

Welche Kraft in gezielter PR steckt, konnte die Private-Equity-Branche 2005 erfahren: Selten zuvor ist ein Zweig der Wirtschaft so nachhaltig und so einseitig ins Bewußtsein der breiten Öffentlichkeit gerückt worden, wie dies durch den Heuschrecken-Vergleich von Franz Müntefering im Winter 2004/2005 geschehen ist.

Gibt man heute auf Google "Heuschrecken" ein, verweist der erste Eintrag auf Private-Equity-Gesellschaften. Bis zu jenem Moment hatten die PE-Investoren es selten für erforderlich gehalten, in Sachen Kommunikation offensiv vorzugehen. Man hielt sich gerne bedeckt und gab sich (zumindest in Sachen Öffentlichkeitsarbeit) zurückhaltend. Schlagartig wurde den PE-Spezialisten nun vor Augen geführt, das Kommunikation Werte zerstören kann. Seither findet bei vielen Investoren ein Bewußtseinswandel statt: Kommunikation kann Werte schaffen, nicht zuletzt auch im Bereich des Private Equity.

Der MedienMittwoch am 8. August will sich des Themas Private Equity und Kommunikation annehmen: Wir wollen darüber sprechen, welche Dimensionen Private-Equity-Investments in Deutschland haben, wie es zum Kommunikations-Gau kommen konnte, was sich seither verändert hat und was sich noch verändern muss. Hierzu haben wir ein Podium ausgewiesener Insider eingeladen. Wir erwarten uns eine aufschlussreiche Diskussion.




Corporate Publishing - Vorbild an Innovationskraft

  11. Juli 2007

   Kurhaus Bad Homburg, Landgraf-Friedrich-Saal I

Moderator: Guido Schneider

Gäste:
Gina Duscher
Head of Public Relations - Corporate Marketing & Communications, T-Systems Enterprise Services GmbH

Manfred Hasenbeck
Geschäftsführer und Gesellschafter, BurdaYukom Publishing GmbH

Michael Kaschel
Geschäftsbereichsleiter Gesundheits- und Vorsorgekommunikation & Verlagsleiter, wdv Gesellschaft fuer Medien & Kommunikation mbH & Co. OHG

Lothar Rolke
Professor, Fachhochschule Mainz

Sabine Bernstein
Manager Communications, Lufthansa AirPlus Servicekarten GmbH

Ausgangspunkt der Diskussion soll folgende These von Manfred Hasenbeck, Vorstandsvorsitzender des Forums Corporate Publishing, sein.

Klassische Kommunikationsdienstleister aus Werbung und Public Relations stecken in einem anhaltenden Innovationsstau. Demgegenüber wächst der Markt des Corporate Publishings seit vielen Jahren kontinuierlich im zweistelligen Bereich. "Im Sinne eines modernen Brand Managements gehen viele Unternehmen dazu über, den Publikationswildwuchs ihrer Fachabteilungen zu beschneiden und einheitliche Erscheinungsprofile ihrer Medien zu schaffen. In diesem Umfeld entstehen gänzlich neue Zielgruppenmedien: Ob Businessmagazine für Executives oder Journale für Businessfrauen, ob Sales-Publikationen für Discounterkunden oder Edelhefte für den Premiumkäufer - die periodische journalistische Unternehmenskommunikation nimmt immer diversifizirtere Lesergruppen in den Fokus und setzt zum Sprung in bislang ungenutzte Medienfelder an."




Piraterie im World Wide Web

  13. Juni 2007

   APT Apartment, Union Gelände

Moderator: Andreas Horchler

Gäste:
Udo Kornmeier
KORNMEIER KOLLEGEN Rechtsanwälte, KORNMEIER KOLLEGEN Rechtsanwälte

Andreas Walter
Director Business Affairs & New Media, 3p Gesellschaft für Kommunikation mbH

Martin Haas
Künstler, Autor und Musikproduzent (u.a. Glashaus, Sabrina Setlur)

Patrick Mushatsi-Kareba
Director Music Programming , Napster Deutschland GmbH

Piraterie im World Wide Web, ein spannendes Thema, das wir beim kommenden MedienMittwoch behandeln wollen.

Mit dieser Podiumsdiskussion wollen wir auf die Folgen der Web Piraterie hinweisen, Zahlen zu den Schäden nennen und Betroffene zu Wort kommen lassen. Ob Musik, Filme oder auch Computerspiele, der Diebstahl geistigen Eigentums über das weltweit zugängliche Internet nimmt immer weiter zu und die Betroffenen können wenig dagegen tun. Können sie wirklich nicht, oder gibt es Mittel die "Sünder" aufzuspüren. Ist es überhaupt sinnvoll gegen sie vorzugehen, oder sollte man es einfach zulassen. Dies wird der Hintergrund unserer Podiumsdiskussion sein.




Ist das Internet eine Marketing-Seuche?

  23. Mai 2007

   Messegelände Frankfurt

Moderator: Volker Schütz

Gäste:
Hansjörg Zimmermann
Creative Director, Das goldene Vlies

Florian Ruckert
Geschäftsleiter Marketing, IP Deutschland GmbH

Laurent Burdin
CEO, SinnerSchrader Mobile

Frank Vahldiek
Head of Customer Marketing live! & access, Vodafone D2 GmbH

Die digitale Vernetzung greift unaufhaltsam Raum und dringt in alle Sphären menschlichen Lebens vor. Die Süddeutsche Zeitung spricht gar von einer Seuche. Und diese hat globale Dimensionen. Gerade das Marketing wird im Moment intensiv durch die Digitalisierung bewegt, der Zuwachs vieler Agenturmarken wird ausschließlich durch das Online-Geschäft erwirtschaftet.

Einige Apologeten der digitalen Wirtschaft, wie neuerdings auch Publicis-CEO Maurice Lévy, stimmen bereits den Abgesang auf die klassischen Medien an und künden vom Lead digitaler Instrumente für die Markenführung. Aber verändert die Qualität des Digitalen nicht eher konventionelle Marketingabläufe, als diese zu ersetzen? Erleben wir nicht eigentlich eine massive Konvergenz der medialen Instrumente? Entsteht gerade ein globales Flechtwerk von Kanälen und Zugängen zur Kundenaufmerksamkeit, das auf digitalen Prinzipien beruht?

Die Menschen sind an Erlebnissen, Mehrwerten und Convenience interessiert, sie orientieren sich nicht an Konvergenz. Die Grenzen zwischen den Medien verschwimmen. Der MedienMittwoch fragt: Bietet die digitale Konvergenz dem Konsumenten ein besseres Markenerlebnis? Wie können Marken und Dienstleistungen die Chancen einer konvergierenden Medienwelt nutzen?

Ein Hinweis zur Anfahrt: Bitte benutzen Sie die Einfahrt durch das "Tor West" (aus Richtung Rebstock), hier sind ausreichend Parkplätze auf P11 vorhanden. Dann nehmen Sie bitte den Eingang "Japanisches Tor".

Durch Ihre verbindliche Anmeldung erhalten Sie einen Eintrittskartengutschein für die Messe marketingservices und ein Ticket zu der anschliessenden Networking-Party mit Catering. Beides ist am Infocounter im Kassenbereich für Sie persönlich hinterlegt.




Exclusive Filmvorstellung vor Bundesstart von "Robert Altman's Last Radio Show"

  11. April 2007

   Berger Kinos

Gäste:

In den Zeiten, als es noch kein Fernsehen gab, waren live auf der Theater- und Musikbühne inszenierte Radiosendungen populär. Vorhang auf zur letzten Vorstellung! Die musikalische Show aus dem Herzen Amerikas ist in die Jahre gekommen, der Vollstrecker steht vor der Tür. Doch GK, Meister der hingerotzten Ansage, hält keine Abschiedsreden! Also singen und scherzen sie, als sei´s wie immer: die unzertrennlichen Johnson Sisters samt kratzbürstiger Tochter, die deftigen Cowboys Dusty und Lefty und ihre bunte Bühnenfamilie.

Der Medienmittwoch präsentiert am 11. April exclusiv Robert Altmans letzten Film “Last Radio Show”, der demnächst in den deutschen Kinos startet und mit einem sehenswerten Staraufgebot besetzt ist.

Pressestimmen

"Robert Altman's Last Radio Show / A Prairie Home Companion ist das großartige Vermächtnis des auf seine Weise uramerikanischen Geschichtenerzählers, der es wie kaum ein zweiter verstand, Geschichten, Schicksale und Personen miteinander zu verknüpfen und daraus lebendige, liebenswerte, brutale, zärtliche und unglaublich wahre Abbilder des Lebens zu komponieren. Robert Altman war ein begnadeter Menschenpuzzler, dessen Filme auch noch in fünfzig Jahren Gültigkeit haben werden. Und dieser Film, sein letzter, ist der würdige Abschluss des filmischen Werkes von Robert Altman: charmant, genau beobachtet, witzig, wehmütig, hoffnungsvoll und voller Musik – just like in heaven." (Joachim Kurz, Kino Zeit)

"Traumhaft fügen sich melancholische, zarte, heitere Momente zusammen. Wehmut erfasst einen - doch bei aller Nostalgie zeigt Altmans letztes Statement ein Ende, dem ein Anfang innewohnt ..." (Rolling Stone)

"Herausragend" (Tip-Magazin, Berlin)

"Traumhaft melancholisch!" (Süddeutsche Zeitung)

"Ein herrlicher Spaß!" (Die Welt)

"Der vielleicht zarteste Film des großen Sarkastikers!" (Die Zeit)




MUSIC MOVES "Vampires are alive" - HDTV-Videopremiere mit DJ BoBo

  14. März 2007

   King Kamehameha Club, Union-Gelände

Moderator: Raffaela Jungbauer

Gäste:
DJ BoBo
Künstler und Musiker, DJ BOBO

Robert Broellochs
Regisseur und Produzent, Camelot Film

Ralf Drechsler
Geschäftsführer, ACHT FRANKFURT GmbH

DJ BoBo, einer der größten Live-Entertainer und Künstler Europas wird dieses Jahr beim Eurovision Song Contest mit „Vampires are alive“ für die Schweiz in Helsinki antreten.

Der MedienMittwoch freut sich aus diesem Anlass DJ BoBo im King Kamehameha Club in Frankfurt begrüßen zu können. Er wird über seine Beweggründe reden, warum er beim Eurovision Song Contest an den Start geht, wie es dazu kam und was es mit seinem Song "Vampires are alive" aufsich hat.

Das aufwendige Video in HDTV-Qualität feiert in Frankfurt seine Deutschlandpremiere. Es wurde von der Musikvideoschmiede CAMELOT Film aus Mannheim produziert und von ACHT FRANKFURT postproduziert. Die Videoidee, Produktion und der Einsatz modernster Technik werden ebenfalls Thema des Abends sein.

Durch den Abend wird Raffaela Jungbauer führen. Sie ist sonst beim Radiosender YOU FM zu hören und moderiert die TV-Show Newcomer.TV, die kürzlich mit dem LEA Award ausgezeichnet wurde.




Events - Wie Marken und Unternehmen erlebbar werden

  14. Februar 2007

   Velvet Club

Gäste:
Max Hunzinger
Geschäftsführender Gesellschafter, MIT Event- und Incentive-Management GmbH

Christoph Meyer
Geschäftsführender Gesellschafter, Hauser Gocht Meyer Kommunikation und Design GmbH

Joachim Schmidt
Geschäftsführer, k/c/e Marketing GmbH

Jan Maigler
Inhaber, Master-Cook - Finest Catering

Daniel Pistorius
Geschäftsführender Gesellschafter, Sound of Frankfurt Veranstaltungs GmbH

Wer Feste feiert, der muss in Planung und Durchführung feste arbeiten. Oder arbeiten lassen, soll die Party ein Erfolg werden und Marke oder Unternehmen den Kommunikationszielen näher bringen. Der 62. MedienMittwoch widmet sich Events, ihren Strategien und Erfolgsrezepten. Und stellt Macher vor: Wer steckt hinter dem fröhlichen Mega-Treiben von Sound of Frankfurt, der Nacht der Museen, dem Thomas Cook Reisefest oder von Hauptversammlungen börsennotierter Aktiengesellschaften?

Nach einer längeren Durststrecke Anfang des neuen Jahrzehnts ist die Eventbranche im Aufwind: Unternehmen geben wieder mehr Geld aus um zu feiern und gefeiert zu werden. Agenturen und viele andere Dienstleister sind in die Organisation einer Aktionärshauptversammlung, in IAA-Modellpräsentation, die Vorstellung neuer Reiseziele und -kataloge, die Nacht der Museen oder die Durchführungn täglicher Veranstaltungen in Clubs und Bars involviert. Sie liefern kreative Ideen, Manpower, Technik und sorgen für den reibungslosen Ablauf. Sie haben es in der Hand, ob die Veranstaltung für den Auftraggeber ein Gewinn oder ein Flop wird. Wer sind die Menschen hinter den Kulissen und wie hat sich Ihre Arbeit in den vergangenen Jahren verändert? Gibt es Trends? Und kann man auch ohne megalaut zu sein, beim Publikum punkten? Wie wird überhaupt Erfolg gemessen und was hat welchen Preis? Sind die Entscheider kritischer geworden? Oder kennen Sie sich gar aus und reden mit? Und welchen Einfluss hat das Controlling?

Zur Beantwortung von Fragen wie diesen laden wir Experten ein.

Als Location konnten wir den Velvet Club gewinnen, der an der Adresse des ehemaligen Kino-Centers Olympia seine Türen geöffnet hat.

www.velvet-ffm.de

Ab 21 Uhr wird die Sängerin Kaye-ree im Velvet Club ein Konzert geben. Für angemeldete Teilnehmer dieses MedienMittwochs ist der Eintritt frei.

www.kaye-ree.com

Wir empfehlen die Anreise mit der U- oder Straßenbahn (Haltestelle Willy-Brandt-Platz). Wer mit dem Auto kommt, findet Parkplätze im Parkaus Städtische Bühnen/Oper oder im Parkhaus Kaiserplatz (Bethmannstraße, gegenüber dem Haupteingang des Hotels Steigenberger Frankfurter Hof).




Der Filmförderfonds - Das neue Fördermodell für den deutschen Film

  10. Januar 2007

   IHK Frankfurt am Main

Gäste:
Maria Wismeth
Geschäftsführerin Hessische Filmförderung, Hessische Filmförderung

Christine Berg
Projektleitung Filmförderfonds, FFA, FFA Förderungsanstalt

Peter Dinges
Vorstand, FFA, FFA Förderungsanstalt

Anfang Juli 2006 wurde der Filmförderfonds unter dem Titel "Anreiz zur Stärkung der Filmproduktion in Deutschland" von der Bundesregierung offiziell verabschiedet. Danach werden ab 2007 für die Dauer der Legislaturperiode jährlich 60 Millionen Euro für die Unterstützung von Filmausgaben – für den "Spent in Germany" – zur Verfügung gestellt. Vorbehaltlich der Genehmigung durch die EU-Kommission wird das neue Fördermodell zum 1. Januar 2007 in Kraft treten.

Die Ausführung des Filmförderfonds übernimmt die Filmförderungsanstalt (FFA). Doch wer hat Anspruch auf die Förderung? Welche Mindestkriterien müssen erfüllt werden? Und was bedeutet im konkreten Fall "Spent in Germany"? Diese und weitere Fragen möchten wir beantworten.

Wir freuen uns, Sie zusammen mit der FFA und der Hessischen Filmförderung (Filmförderung des Landes Hessen und Hessische Rundfunk Filmförderung) zur Informationsveranstaltung der FFA zum neuen Filmförderfonds einzuladen.

Peter Dinges (FFA-Vorstand) und Christine Berg (Projektleitung Filmförderfonds) werden die wesentlichen Informationen zum neuen Fördermodell präsentieren. Im Anschluss werden die Teilnehmer unter der Leitung von Maria Wismeth, Haupt-Geschäftsführerin der Hessischen Filmförderung, ausreichend Gelegenheit haben, Fragen zu stellen.

Bitte beachten Sie, dass der MedienMittwoch dieses Mal bereits um 16:00 Uhr beginnt.