Der MedienMittwoch im Rückblick / 2002 - 2015

Im Folgenden finden Sie Kurzinformationen zu allen 153 Veranstaltungen, die von der Initiative MedienMittwoch zwischen dem 9. Januar 2002 und dem 11. Mai 2015 ausgerichtet wurden.

2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004 | 2003 | 2002

2006

60. medienmittwoch - ein besinnliches Geburtstagsfest

  13. Dezember 2006

   Dreikönigskirche

Gäste:

Bisher 59 Veranstaltungen zu Themen, die die Medienbranche bewegte und bewegt. Für die Initiatoren und Veranstalter ist dies ein Grund zu feiern, 5 Jahre lang, an jeden zweiten Mittwoch im Monat eine Veranstaltung für die Kommunikations- und Medienwirtschaft in FrankfurtRheinMain! Das Themenspektrum war groß, die Resonanz von Ihnen unseren Gästen, ebenfalls.

Wir sagen Danke und wollen den 60. medienmittwoch etwas besinnlicher angehen und laden Sie zu einem Orgelkonzert in die Dreikönigskirche ein.

Die denkmalgeschützte Orgel der Kirche wurde 2003 komplett renoviert und stammt aus dem Jahr 1961 nach einer Disposition von Prof. Helmut Walcha und dem renommierten Berliner Orgelbauer Karl Schuke. Die 47 Register der Orgel verteilen sich auf drei Manuale.Der Kantor und Organist der Dreikönigskirche, Herr Andreas Köhs, wird ein eigens für diese Veranstaltung zusammengestelltes Programm im Rahmen eines Orgelkonzerts vorstellen. Er hat angekündigt, ein stilistisch breitgefächertes Spektrum der Orgelmusik zu präsentieren, dass neben hauptsächlich weihnachtlichen Klängen auch Stücke, die für die Orgel eher unerwartet erscheinen, umfassen wird.

Auf die nächsten 60!




Social Commerce meets E-Commerce

  08. November 2006

   neckermann.de

Gäste:
Christoph Salzig
Inhaber, pr://ip - Primus Inter Pares

Markus Krechting
Direktor Marketing und Neue Medien neckermann.de, neckermann.de

Peter Kabel
Geschäftsführer JvM/next, JvM/next

Roland Fesenmayr
Geschäftsführer OXID esales, OXID esales GmbH

Günther Frey
Hess. Wirtschaftsministerium, Referatsleiter Informationstechnologie, Telekommunikation und Post (Grußwort), Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung

Christian Michael
Industry Head, Retail, Google Deutschland, Google Deutschland

Ossi Urchs
Gesellschafter FFT Medien Agentur, FFT Medien Agentur GmbH

Für Deutschland wird im B2C E-Commerce ein Umsatz von rund 16 Mrd. Euro prognostiziert, zwischen 25 und 30 Mio. Menschen werden online Produkte kaufen.

Gleichzeitig erzeugt das schnelle Wachstum der Breitbandanschlüsse ein verändertes Nutzungsverhalten im Internet. Die nächste Generation von Webanbietern und ihre Online-Communities stehen aktuell im Mittelpunkt des Interesses.

Die Podiumsdiskussion soll erläutern, welche Auswirkungen das Web 2.0 auf die Weiterentwicklung von Online-Geschäftsmodellen und Online-Shops hat, ob und wie sich Social Commerce und E-Commerce verbinden lassen.

Das weltweite Netz wirkt immer stärker auf die strategische Ausrichtung vieler Unternehmen. Längst ist das Internet der Rolle als begrenzte Informationsplattform und Experimentierfeld zur Markenbildung entwachsen. Heute geht es darum, Geld im Internet zu verdienen. E-Commerce beinhaltet dabei nicht nur den Verkauf von Waren und Dienstleistungen über das Internet, sondern erfordert heute die weitreichende Integration von Geschäftsprozessen in diese Form der digitalen Wertschöpfung. Es ist dies die nächste große Herausforderung, der sich Unternehmen stellen müssen, die mittel- und langfristig erfolgreich sein wollen. Und während die großen Player im Hintergrund schon längst bei neuen Themen wie M- und T-Commerce angekommen sind, wird es für kleinere und mittelständische Unternehmen Zeit zu erkennen, dass der Online-Handel kein Nischenthema mehr ist, sondern angesichts steigender Nutzung und Online-Umsätze alternativlos ist.

Bekannte Luxusmarken wie etwa unlängst Dior haben ihre anfängliche Scheu vor dem Web verloren, und drängen nun mit Macht und Marke ins Internet und präsentieren sich dort einem breiten Publikum. Andere Luxusgüter sind inzwischen über ihre Reseller in den Preissuchmaschinen und Auktionsplattformen vertreten – auf kurz oder lang wird es diese Produkte aber auch direkt beim Hersteller geben. Geiz ist geil, aber eben längst nicht alles. Längst haben die Online-Käufer neben einem ausgeprägten Preisbewusstsein auch ein Gespür für die feinen Unterschiede zwischen den Shops entwickelt. Hier sind die großen Marken und die bewährten, traditionellen Händler klar im Vorteil. Der Online User setzt Vertrauen in das Medium Internet und konsumiert. Nun sind die Online-Händler aufgefordert, entsprechende Qualität, Mehrwerte und überzeugende Serviceleistungen anzubieten.

Gleichzeitig werden die E-Commerce Systeme durch die erweiterten Anforderungen der Betreiber und das ausufernde Potential, dass durch die Netzeffekte entsteht, immer komplexer. Für viele Online-Händler stellt sich die alte Frage: Make or buy. Wo früher eigenentwickelte Lösungen der Konkurrenz einen Schritt voraus waren, bieten heute standardisierte Lösungen einen sehr hohen Vernetzungsgrad, der aus eigener Kraft kaum oder nur erheblichen personellen und finanzielle Aufwänden zu schaffen ist. Prozessintegration ist das Gebot der Stunde! Längst existieren am Markt Lösungen, die den Händler in die Lage versetzen sich ausschliesslich um sein Geschäft zu kümmern. Alles ist da: Vermarktungstools, Affiliate Programme, Preissuchmaschinen, Zahlsysteme, Kommissionierung, Logistik – heute lässt sich der gesamte Prozess über eine einzige Softwarelösung abwickeln. Damit hat der Online-Handel eine neue Stufe erreicht. Zielgruppenansprache, Regionalisierung, Sonderaktionen – die Online-Händler von heute konzentrieren sich auf das Wesentliche: ihr Geschäft. Technische Schwierigkeiten sind weitestgehend überwunden – nun gilt es, das bestehende Netz optimal zu nutzen.

Und doch steht die technologische Entwicklung nicht still: Produktvisualisierungen werden dreidimensional, aufwändig hergestellt, schon zeichnen sich neue Vertriebswege über mobile Engeräte oder auch das interaktive Fernsehen ab. Alles vernetzt sich, alles und jeder kommuniziert miteinander. M- und T-Commerce verbreitern die Potentiale und liefern neue Kontaktpunkte zu den Kunden. Und auch dieser hat sein Bild gewandelt: Konsumenten sind längst auch Produzenten – Web 2.0 macht's möglich. Jeder kann ohne Aufwand Inhalte generieren, Meinungen verbreiten, Marken machen und Marken zerstören. Der Shop, der Markt, der Betreiber, der Konsument, der Produktdesigner, der Vertriebsleiter, das Logo, das Leistungsversprechen, der Preis, der Lieferant - alles Teil eines großen Ganzen. Jeder kann partizipieren – ohne allzu großen Aufwand. Das bietet ungeahnte Möglichkeiten. Die klassische Marktmacht ist passé, der kleine Shop von heute kann binnen kurzer Zeit zum Marktführer werden. Der Handel hat sich demokratisiert. Und immer gilt: Der Kauf ist nur einen Klick entfernt!

Der MedienMittwoch fragt: Was sind die Trends im E-Commerce? Wie beeinflussen die speziellen Netzeffekte und die Kommunikationsrealität im Internet die Unternehmensstrategie, welche neuen Wege werden beschritten. Wie bereiten sich die Infrastrukturprovider wie z.B. die Shopsystemanbieter auf den Wandel im Absatzmarkt vor, welche traditionellen Abläufe verwandeln sich wie?




GEZ Gebühren auf PC und Handy?

  11. Oktober 2006

   Fachhochschule Frankfurt

Gäste:

Wir alle haben uns an FreeTV gewöhnt: Fernsehen, welches frei empfangbar in unser Haus gelangt. Ist dies ein Auslaufmodell? Mit der fortschreitenden Digitalisierung wird anscheinend die Versuchung größer, den Kunden für den Empfang bezahlen zu lassen. Verschlüsselung im Kabel, Verschlüsselung bei Astra, der Rückzug der Privaten Fernsehsender aus DVBT.

Also ein Abschied vom FreeTV?

Doch halt, so free ist es gar nie gewesen. Die GEZ sorgt dafür, dass jeder seinen Obulus für Fernsehen und Radio entrichten muss. Geplant ist, dass ab 2007 auch für PC und Laptop bezahlt werden muss. Geht das mit rechten Dingen zu?

Im Oktober entscheiden die Ministerpräsidenten, wie es weitergehen soll mit den Rundfunk-Gebühren. Bisher setzt sich nur ein Bundesland, nämlich Schleswig-Hollstein dafür ein, die Gebühr vorerst nicht einzuführen. Die 15 anderen Länder sind trotz heftiger Kritik aus der Wirtschaft bereit, auf Computer mit Internetzugang eine monatliche Gebühr von € 5,52 zu erheben. Doch dies wird nur der Anfang sein.




Zukunft der Werbung - wie sich erfolgreiche Agenturen auf die Werbekommunikation von morgen einstellen

  13. September 2006

   Dialogmuseum

Gäste:
Peter Strahlendorf
Verleger & Herausgeber new business Mitherausgeber + Chefredakteur Jahrbuch der Werbung, New Business Verlag GmbH & Co. KG

Christian Daul
Chief Creative Officer Young & Rubicam, Young & Rubicam Germany

Elke Klinkhammer
Creative Director Neue Digitale, NEUE DIGITALE GmbH Kreativagentur für digitales Marketing

Jan Schmodde
Mitinhaber SSW Werbeagentur, Creative Director Text, Schitto Schmodde Werbung

Sebastian von Nathusius
Managing Director, Hunters and Collectors, HUNTERS AND COLLECTORS

Wir haben vier Megaphon-Gewinner des ECON Jahrbuchs der Werbung eingeladen, die allesamt aus dem Rhein-Main-Gebiet stammen, und wollen uns darüber unterhalten, wie sich die Werbekommunikation in Zukunft gestalten wird. Wie wird man den potentiellen Konsumenten in Zukunft im Fernsehen erreichen, wenn dieser z.B. dort keine Werbung mehr sieht, weil sein Festplattenrekorder erlaubt, diese einfach und nahtlos zu überspringen? Welche neuen Kommunikationskanäle tun sich auf, welche alten wandeln sich, welche verlieren an Bedeutung (und warum)? Welche sind noch nicht relevant, werden dies aber in Zukunft sein? Wie gehen die heute erfolgreichen Werber persönlich mit den sich wandelnden Verhältnissen um? Wie werden sich die Agenturen ändern müssen, um auch in Zukunft noch relevante, kreative Kommunikationsleistungen erbringen zu können?

Als Ort dieses MedienMittochs haben wir uns das Dialogmuseum ausgesucht, in dem sich die Gäste bei jedem Besuch einer ungewohnten Herausforderung stellen und sich jedesmal neu orientieren müssen.




Mode ist Kommunikation!

  09. August 2006

   Hotel Bristol

Gäste:
Annette Zimmermann
Inhaberin, Stoffwechsel, Stoffwechsel

Oliver Metzler
Inhaber, enfant de paris und Liebesdienste, enfant de paris

Sabine Spieler
Ressortleiterin Top Fashion, TextilWirtschaft, TextilWirtschaft - Deutscher Fachverlag GmbH

Myriam Goettig
Stylistin und Inhaberin MY STYLE, MY STYLE

Katja Böhne
Leiterin, fischerAppelt Frankfurt/Main, fischerAppelt Kommunikation GmbH

Wir sprechen bei diesem medienmittwoch über Kleidermode. Doch was ist Kleidung? Wikipedia erklärt es so : "Kleidung dient nicht nur dazu, den menschlichen Körper vor Wärme oder Kälte oder anderweitiger Beeinträchtigung der Außenwelt zu schützen, sondern ihn auch nach unterschiedlichen Vorgaben zu dekorieren, seine Vorzüge hervorzuheben und als Mangel empfundene Komponenten des Aussehens zu kaschieren, sowie eine ästhetische Stimmung zu vermitteln, auszudrücken oder eine ästhetische Aussage zu treffen."

Die Art wie man sich kleidet ist daher eine Art der Kommunikation, Ausdruck der eigenen Persönlichkeit und im weiteren Sinne auch Ausdruck der Gesellschaft.

Karl Lagerfeld sagte einmal "Der Mode entkommt man nicht. Denn auch wenn Mode aus der Mode kommt, ist das schon wieder Mode."

Beim medienmittwoch im August betrachten Frankfurter Modemacher und Stylisten im Gespräch mit Sabine Spieler, TextilWirtschaft die Mode als Kommunikationsmittel.

Die Veranstaltung findet passend zum Thema an einem adäquaten Ort statt, an dem Stil und Design ebenfalls im Vordergrund stehen - im Hotel Bristol im Frankfurter Bahnhofsviertel. Mit den Hotel Bristols und auch The Pure haben die Inhaber Alex Urseanu und Mickey Rosen dem Bahnhofsviertel ebenfalls einen neuen Look gegeben.

Die Bristol Sommerlounge gehört laut FAZ "zu den schönsten Gärten der Stadt" und am 09.08. können hier die Gäste des medienmittwoch in besonderer Atmosphäre networken und ein bisschen dem Alltag entfliehen.




Serious Games

  12. Juli 2006

   Metricminds GmbH & Co. KG

Gäste:
Stefan Göbel
Autor und Abteilungsleiter "Digital Storytelling" ZGDV Darmstadt, Zentrum für Graphische Datenverarbeitung e. V.

Holger Diener
Abteilungsleiter "Entertainment Technologien" IGD Rostock, Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung

Ralf Dörner
Professor FH Wiesbaden, Fachhochschule Wiesbaden

Jan Wagner
Management Cliffhanger Productions, Cliffhanger Productions

Thomas Sollich
Wissenschaftliche Leitung BrainGame, BrainGame Publishing GmbH

Das Marktvolumen für Computerspiele betrug 2005 ca. 25-30 Mrd. Euro und übersteigt damit die Einnahmen an den Kinokassen.

Allein in Deutschland werden laut VUD

In der Veranstaltung am 12. Juli werden in kurzen Impulsvorträgen Beispiele und Szenarien für serious games gezeigt, z.B. im Bereich Edutainment (spielerische Lernanwendungen), Training und Simulation, Personalschulung und Dialogmanagement, Marketing/Branding als auch im Gesundheitswesen und Sport.

Anschließend können die Teilnehmer bei der Podiumsdiskussion mit den Referenten aus Forschung und Industrie aktuelle Trends, Potentiale und Technologien rund um Serious Games diskutieren.




Filmqualität und Filmbewertung

  14. Juni 2006

   Schloß Biebrich zu Wiesbaden

Gäste:

Der Medienmittwoch am 14. Juni beschäftigt sich wieder einmal mit Film und Kino. Im Schloß Biebrich am Rhein geht es ab 19:00 Uhr um Filmqualität und Filmbewertung.

Im Scheinwerferlicht stehen:

FSK – die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, die als Einrichtung der Spitzenorganisation der deutschen Filmwirtschaft (SPIO) verantwortlich ist für die Altersfreigaben u.a. für Kinospielfilme mit Sitz in Wiesbaden. Wir wollen von der FSK z.B. wissen, was es mit der Altersfreigabe für den Film "Tal der Wölfe" auf sich hat und welchen Einfluss die Politik auf die Entscheidungen der FSK nimmt.

Filmecho/Filmwoche – die Bibel der Filmwirtschaft – berichtet über die wirtschaftliche Bewertung von Filmen, wie auch auf die Auswirkungen von Filmkritiken auf die Kinokasse.

FBW – Die Filmbewertungsstelle (auch als die "Stiftung Warentest des Films" bekannt) vergibt die Prädikate "Wertvoll" und "Besonders Wertvoll" für Qualitätsfilme und ist inzwischen bei der zunehmenden Zahl von Kinofilmen auch für den Kinobesucher zu einem wichtigen Instrument zur Orientierung bei der Suche nach anspruchsvollen Spielfilmen geworden. FBW-Prädikate schmücken inzwischen auch die eine oder andere DVD. Die FBW mit ihrem Sitz im Schloß Biebrich ist auch der Gastgeber dieser Veranstaltung. Infos unter www.fbw-filme.de

Im Rahmen dieses Medienmittwochs wird eine Filmverleihfirma für das Überschreiten der drei Millionen-Besuchergrenze in deutschen Kinos mit der "Goldenen Leinwand" ausgezeichnet werden. Die "Goldene Leinwand" wird gemeinsam von dem "Hauptverband deutscher Filmtheater" HDF Kino e.V. und dem Branchenfachblatt Filmecho/Filmwoche (Wiesbaden) verliehen.

Gegen 22:30 Uhr und mit ausreichender Dunkelheit zeigen wir als Überraschung einen neuen Kinospielfilm vor seinem Bundesstart mit weiteren Filmausschnitten. Voraussichtliches Ende des Medienmittwochs wird gegen 1:00 Uhr nachts sein.




Ist Design Luxus?

  10. Mai 2006

   The Design Annual, Festhalle Frankfurt

Gäste:
Christian Gärtner
Vorstand, Stylepark AG, Stylepark AG

Nils Holger Moormann
Geschäftsführer, Nils Holger Moormann GmbH, Nils Holger Moormann GmbH

Andrej Kupetz
Geschäftsführer, German Design Council, Rat für Formgebung / German Design Council

Jan Teunen
Cultural Capital Producer, Teunen Konzepte GmbH, Teunen Konzepte GmbH

Barbara Friedrich
Chefredakteurin, Architektur und Wohnen, A&W Architektur&Wohnen Jahreszeiten Verlag GmbH

Hier können Sie das Beste vom Besten bestaunen und das Thema Design ganz neu erleben! Die Festhalle wird durch The Design Annual zur einzigartigen Bühne für die besten Produkte, Hersteller und Designer.

Während des MedienMittwoch erfahren Sie wie Designtrends entstehen, wie neue Designer entdeckt werden, Produkte zu Luxusgütern werden und welche Rolle Design in der Gesellschaft spielt.

Einen Einführungsvortrag zum Thema wird Cultural Capital Producer Jan Teunen, Teunen Konzepte GmbH, halten. Anschließend diskutieren mit Andrej Kupetz, Geschäftsführer des German Design Council, die Chefredakteurin des Magazins Architektur und Wohnen Barbara Friedrich, Möbeldesigner & Designentdecker Nils Holger Moormann, Geschäftsführer der Moormann GmbH sowie Christian Gärtner, Vorstand der in Frankfurt ansässigen Stylepark AG.




(R)evolution im Internet - Kommt jetzt die Breitband-Gesellschaft?

  12. April 2006

   T-Online International AG

Gäste:
Volker Schütz
Chefredakteur Horizont, HORIZONT

Wolf Lotter
Redakteur beim Wirtschaftsmagazin brandeins, brand eins Redaktions GmbH & Co. KG

Bernd W. Wirtz
Director Euro Lab for Electronic Commerce & Internet Economics, Universität Witten/Herdecke

Rainer Beaujean
Finanzvorstand der Demag Cranes AG

Die digitale Evolution beschleunigt sich. Die Kommunikationstechnologien wachsen zusammen – der bisherige Mythos Konvergenz wird Realität und bringt eine ganz neue Wettbewerbssituation mit sich: Telefongesellschaften entwickeln sich zu Dienstleistern und verbinden Inhalte mit dem schnellen breitbandigen Netz. Internetkonzerne gestalten soziale Netzwerke und bieten komplette Messaging-Dienste an. Und die Kabelnetzbetreiber integrieren Telefon- und Internet-Tarife mit dem klassischen TV-Angebot. Verschiedene Ansätze mit einem gemeinsamen Ziel: Möglichst viele Leistungsmerkmale in einer Infrastruktur zu vereinen. Breitband-Zugang, TV-Inhalte und Telefonie aus einer Hand: Die Analysten nennen das Triple Play.

Der Computer zuhause und der permanent vernetzte mobile Assistent als persönliche Knoten im Internet werden zur Kommunikation und gleichzeitig zur Unterhaltung genutzt. Weil die neuen Nutzungen deutlich mehr Bandbreiten verlangen als das klassische, textbasierte Internet, werden die Netze weiter ausgebaut: Die Deutsche Telekom möchte Milliarden investieren, damit TV-Sender mit traditionellen wie interaktiven Inhalten über das Internet-Protokoll transportiert werden können. Damit werden dann auch ganz neue Angebote möglich – HDTV etwa, und selbst dreidimensionales Fernsehen.

Der Konsument probiert derweil schon mal selber aus, was man so alles mit dem schnellen "Always on" anstellen kann. Aus den USA schwappt mit Macht die Social Web-Welle auf Basis des "Webs der Dienste" nach Europa. In Asien feiern eng mit dem realen Leben verzahnte virtuelle Communities große kommerzielle Erfolge. Von Konsumenten generierte Medien kehren Wertschöpfungsketten um, die Verlage bereiten sich auf ein verändertes Rezeptionsverhalten ihrer professionellen Zeitungs- und Zeitschriftenangeboten vor. Der aufgeklärte Konsument ist nicht mehr nur Adressat von Botschaften, sondern verändert durch sein zunehmend selbstbewusstes Handeln die Marketingprozesse. Breitband ist mehr als Technik. Wir erleben eine fundierte Entwicklung, die unsere Gesellschaft verändert.

Wohin entwickelt sich das Netz in den nächsten Jahren? Was verändert sich dadurch für die Nutzer, die Internet-Anbieter und für die Gesellschaft? Und was erwarten wir in den kommenden Jahren vom Internet?




Quo Vadis Talentförderung in der Medienbranche?

  08. März 2006

   Johann Wolfgang Goethe-Universität

Gäste:
Mark Wahrenburg
Direktor, Goethe Business School, Goethe Business School

Joachim-Felix Leonhard
Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Michael Samak
Managing Director, Saatchi & Saatchi, Saatchi & Saatchi GmbH

Philip Roeder
Geschäftsführer, Verlagsgruppe Suhrkamp Verlag, Suhrkamp Verlag

Michael Neumann
Personalberater und Geschäftsführer NEXECUTE, NEXECUTE GmbH Management- und Personalberatung

Weiterbildung hat keinen hohen Stellenwert, das gilt für die Medienbranche allgemein und insbesondere für die Werbe- und Kommunikationsbranche. Schon Praktikanten werden als billige Kräfte fest in den Arbeitsprozess integriert, wer dann seinen Abschluß hat, fängt an richtig zu arbeiten. Und arbeitet. Ausgeprägtes Dienstleistungsverständnis und Sechzig-Stunden-Wochen lassen keine Zeit für Weiterbildung. "Learning on the Job" ist gängige Praxis, für Reflektion und das Schauen über den Tellerrand der eigenen Erfahrungen ist die Personaldecke zu dünn.

Polemik oder Realität?

Am MedienMittwoch möchten wir in Erfahrung bringen, welche Strategien Medienunternehmen haben, um ihre Mitarbeiter zu fördern. Und wie es um die praktische Umsetzung bestellt ist. Gibt es einen Anspruch an die Aus- und Weiterbildung? Wie sieht die Praxis aus? Bieten Unternehmen ihren jungen Mitarbeitern Karrieremöglichkeiten, und wenn ja, wie sehen diese aus? Oder führt der Weg nach oben nur über individuelles Durchbeißen? Wie erkennt man Talente und wie werden diese gefördert? Wie können Unternehmen ihre kreativen Mitarbeiter motivieren, wie können sie sie halten?

Fragen wie diese wollen wir mit einem Headhunter und je einem Vertreter der Verlagsbranche, der Werbung und der akademischen Ausbildung erörtern.

Prof. Dr. Joachim-Felix Leonhard, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Kunst, wird zur Entwicklung der Medienbranche in Hessen sprechen und den Hintergrund für die anschließende Podiumsdiskussion ausbreiten.




50. MedienMittwoch - Krisen-PR - Kommunizieren hilft Schaden begrenzen

  08. Februar 2006

   Berger Kinos

Gäste:
Hartwin Möhrle
Geschäftsführender Gesellschafter Ahrens & Bimboese, Ahrens & Bimboese Agentur für Kommunikation GmbH

Shlomo Shpiro
Fachexperte für Terrorismus und Kommunikation, Bar-Ilan University

Martin Riecken
Vice President Corporate Communications, LSG Lufthansa Service Holding AG, Deutsche Lufthansa AG

Constanze Buckow
Leiterin der Infraserv- Unternehmenskommunikation, Infraserv GmbH & Co. Höchst KG

Roland Tichy
Chefkolumnist Handelsblatt, handelsblatt.com

Krisenkommunikation und -prävention ist ein wichtiges Instrument der Unternehmenskommunikation. Egal was die Krise auslöst – falsch etikettierte Lebensmittel, defekte Produkte, leckgeschlagene Öltanker, Terroranschläge –, die Reaktionen von Unternehmen, Parteien oder Behörden zeugen oft von der Krise in der Kommunikation. Denn der Umgang mit der Krise ist nicht selten von Zögern, Verschweigen und anderen ungeschickten bzw. fehlerhaften Verhaltensweisen geprägt. So spitzen sich Krisensituationen zu, werden Ängste und Vorbehalte geschürt, gerät die Kommunikationshoheit in weite Ferne, wird der Diskurs von anderen bestimmt.

Es gibt eine Reihe erprobter Mittel, wie man sich kommunikativ auf Krisen vorbereiten, wie man sie kommunikativ managen und überstehen kann, ohne zusätzlichen Schaden zu nehmen. Hierüber werden die Gäste des 50. MedienMittwochs ebenso sprechen wie über die Frage, warum trotz zahlreicher, erprobter Theorien der Krisenkommunikation in der Praxis immer wieder die gleichen Fehler gemacht werden.




Weblogs: Revolution des Journalismus oder überschätztes Phänomen?

  11. Januar 2006

   Haus der Verlagsgruppe Handelsblatt

Gäste:
Julius Endert
Redaktionsleiter handelsblatt.com, handelsblatt.com

Christoph Salzig
Inhaber, pr://ip - Primus Inter Pares

Don Alphonso
Rebell ohne Markt

Stefan Keuchel
Pressesprecher, Google Deutschland

Marcel Reichart
Geschäftsführer Marketing & Communications Hubert Burda Media, Hubert Burda Media

Volker Glaeser
Director Media & Search Yahoo! Deutschland, Yahoo! Deutschland GmbH

Christoph Schultheis
Journalist BILDblog, BILDblog

Seit den US- Präsidentschaftswahlen, der Tsunami- Katastrophe und spätestens New Orleans ist die Existenz von so genannten Weblogs allseits bekannt. Gleichwohl werden sie derzeit von einer relativ kleinen Gruppe, nach einer Studie vom 2. Dezember 2005 von Fittkau & Maaß nämlich nur von 4% der Internetuser, genutzt.

Als Bereicherung für die Meinungsvielfalt sind Weblogs vor allem dann in Erscheinung getreten, wenn sie abweichend vom Agenda Setting der großen Nachrichtenagenturen und Nachrichtensender die "Wahrheit" zugänglich gemacht haben. Hier setzt aber auch die meistgehörte Kritik ein: sind durch Weblogs die Grundsätze der journalistischen Sorgfalt in Gefahr?