Der MedienMittwoch im Rückblick / 2002 - 2015

Im Folgenden finden Sie Kurzinformationen zu allen 153 Veranstaltungen, die von der Initiative MedienMittwoch zwischen dem 9. Januar 2002 und dem 11. Mai 2015 ausgerichtet wurden.

2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004 | 2003 | 2002

2005

Komplexität, Kommunikation, Kauflust: Gefühle entscheiden in vernetzten Märkten

14. Dezember 2005

Veranstaltung des MedienMittwochs und der FH Frankfurt in der Fachhochschule - University of Applied Sciences

Gäste:
Peter Kruse
Geschäftsführender Gesellschafter nextpractice, nextpractice gmbh

Wer an den Überlegungen von Professor Kruse interessiert ist, hat hier die Möglichkeit, einen seiner Artikel nachzulesen. "Die Marke im Gehirn" befasst sich mit dem Unbewussten als Element strategischer Markenführung: "Die emotionale Stabilisierung der Verbraucher beginnt im Kopf." Der Artikel ist in "GDI_IMPULS", der vierteljährlich erscheinenden Fachzeitschrift für Vordenker und Querdenker erschienen. Das Magazin wird vom Gottlieb Duttweiler Institut in Rüschlikon/Zürich herausgegeben.

Zum Thema des 48. MedienMittwochs an dieser Stelle einmal kein rationaler inhaltsbezogener Exkurs. Ganz emotional: Wenn Sie Professor Kruse noch nicht gelesen haben, sollten Sie ihn lesen. Wenn Sie sich noch nicht mit seiner Darstellung von vernetzten Prozessen und Kommunikation beschäftigt haben, sollten Sie dies einmal tun. Wenn Sie ihn noch nie im Vortrag gesehen haben, sollten Sie sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen: Kruse ist ein Ereignis, in jeder Hinsicht – intelektuell stimulierend, emotional mitreißend und sehr unterhaltsam. Kruse hat was zu sagen. Wie er es sagt, ist nicht minder beeindruckend. Am Ende des vierten Jahres im MedienMittwoch versprechen wir Ihnen: ein Highlight. Und zehn Tage vor Weihnachten genau das richtige Thema!




Mädchen, Frankfurterin, Jüdin - Wie kann man Anne Frank kommunizieren?

09. November 2005

Jugendbegegnungsstätte Anne Frank

Gäste:
Erik Meyer
Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Sonderforschungsbereich Erinnerungskulturen) am Institut für Politikwissenschaft der Justus-Liebig Universität, Gießen, Justus-Liebig-Universität

Susanne Wiegmann
Geschäftsführerin der Jugendbegegnungsstätte Anne Frank, Jugendbegegnungsstätte Anne Frank

Mirjam Steinfeld
Frankfurterin

Wodurch und für wen hat Anne Frank heute noch Bedeutung?

Können junge Menschen "das Thema nicht mehr hören"?

Wie kann man die Erinnerung an den Nationalsozialismus kommunizieren?

Über diese und andere Fragen wollen wir anlässlich des Gedenktags der Pogromnacht 1938 sprechen. Hierzu laden wir Sie herzlich in die Jugendbegegnungsstätte Anne Frank ein. Die Jugendbegegnungs- stätte arbeitet an der Vermittlung zwischen der Erinnerung an den Holocaust und den Horizonten der gegenwärtigen Jugend. Dies bedeutet Dialog zwischen den Generationen, zwischen den Minderheiten und der Mehrheit.

Die interaktive Ausstellung zu Anne Frank ist geöffnet. www.ein-maedchen-aus-deutschland.de




Non Performing Loans / Faule Kredite

12. Oktober 2005

IHK Frankfurt am Main

Gäste:
Christoph Schalast
Professor an der Hochschule für Bankwirtschaft, HfB - Business School of Finance & Management

Michael Weller
Partner Clifford Chance, Clifford Chance

Karsten von Köller
Chairman Lone Star Germany GmbH, Lone Star Germany GmbH

Peter Köhler
Handelsblatt-Finanzkorrespondent in der Redaktion Frankfurt, Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH

Die Gästeliste schließt am Montag, 10.10. um 12 Uhr

Deutsche Banken haben faule Kredite mit einem Volumen von bis zu 300 Mrd. Euro in ihren Büchern stehen, etwa 5 Prozent aller Kredite seien notleidend. Das ergab vor einem Jahr die Studie "Global Nonperforming Loan Report" der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young. "Der Wegfall der Staatsgarantien zwingt die öffentlichen Banken, sich Gedanken darüber zu machen, wie sie einem schlechteren Rating und den daraus folgenden höheren Refinanzierungskosten entgehen können", wurde seinerzeit Andreas Diehm, Partner bei Ernst & Young, zitiert. "Jetzt fällt der Blick auf die faulen Kredite, an die man sich jahrelang nicht herangetraut hatte". Was der Forderungsverkauf für die deutsche Wirtschaft bedeutet, wie über die Tatsache und die anstehenden Folgen der Veräußerung fauler Kredite kommuniziert wird, darüber wollen wir beim nächsten MedienMittwoch sprechen.




Faktor Fußball: Bedeutung und Auswirkung der Weltmeisterschaft 2006 für die Region

14. September 2005

Commerzbank-Arena, Haupttribüne

Gäste:
Achim Vandreike
Bürgermeister, Stadt Frankfurt am Main

Heribert Bruchhagen
Vorstandsvorsitzender Eintracht Frankfurt Fußball AG, Eintracht Frankfurt Fußball AG

Joachim von Harbou
Präsident der IHK Frankfurt am Main, IHK Frankfurt am Main

Peter Possmann
Geschäftsführer Kelterei Possmann, Kelterei Possmann GmbH & Co. KG

Volker Hirth
Autor und Reporter in Radio und TV, Hessischer Rundfunk

Stephan Althoff
Leiter Corporate Communications T-Com, Deutsche Telekom AG T-Com Zentrale

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland ist ein Sport- und Medienereignis von überragender weltweiter Bedeutung. Der Blick der Weltöffentlichkeit richtet sich auf Deutschland und seine WM-Städte. Menschen aus vielen Ländern und Kontinenten werden in Deutschland zu Gast sein, um das Erlebnis Fußball-Weltmeisterschaft hautnah zu erleben.

Wie kann vor diesem Hintergrund der Standort Frankfurt RheinMain – einer der bedeutendsten Wirtschaftsstandorte, Finanzplätze und Verkehrsknotenpunkte der Welt – von diesem globalen Ereignis profitieren? Was wird nach der Berichterstattung in der Region nachhaltig bleiben? Welche Chancen bieten sich der Partnerschaft zwischen Sport und Wirtschaft? Welche Impulse gibt es dem Standort? Diesen und weiteren Fragen will sich eine prominente Podiumsrunde zuwenden und Antworten geben.




Sommerfest

10. August 2005

HEMINGWAY L·O·U·N·G·E

Wir wollen im Rahmen unseres Sommerfestes wieder mit Ihnen entspannt feiern und Networking pur, ohne Vortrag oder Podiumsdiskussion betreiben. Geniessen Sie mit uns einen Abend am Main, garniert mit Live Musik und tollen Getränken.




Grenzenlose Pressefreiheit?

13. Juli 2005

Foyer des F.A.Z.-Verlagshauses

Gäste:
Volker Lilienthal
Ressortleiter epd-medien, epd-medien

Georgios Gounalakis
Professur für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht, Rechtsvergleichung und Medienrecht Universität Marburg, Institut für Rechtsvergleichung Fachbereich Rechtswissenschaften Philipps-Universität Marburg

Joachim Jahn
Wirtschaftsressort Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Guido Hettinger
Rechtsanwalt Brehm von Moers, Brehm & v.Moers Rechtsanwälte und Steuerberater

Eva Zaher
Wellenteamleitung hr-info, Hessischer Rundfunk

Grenzenlose Pressefreiheit?

Pressefreiheit bezeichnet das Recht der Presse auf freie Ausübung ihrer Tätigkeit, sprich: das freie, unzensierte Veröffentlichen von Informationen und Meinungen. Die Pressefreiheit ist die stolze Errungenschaft einer aufgeklärten demokratischen Gesellschaft. In Deutschland ist sie im Grundgesetz Artikel 5 explizit verankert und auf europäischer Ebene in der Menschenrechtskonvention garantiert.

Die Pressefreiheit garantiert engagierten Journalisten, politische Verstrickungen und gesellschaftliche Missstände offenlegen zu können, ohne dafür verfolgt zu werden. "Spiegel"-Affäre, "Watergate", "CDU-Spendenskandal" und Günter Wallraffs "Der Aufmacher" sind Paradebeispiele für eine investigative Presse. Politische und wirtschaftliche Enthüllungsgeschichten befriedigen das allgemeine Informationsbedürfnis der Gesellschaft und bilden die stärkste Ausprägung einer funktionierenden Pressefreiheit ab.

Doch der investigative Journalismus hat auch andere Facetten. Boulevardmedien leuchten das Privatleben von Prominenten aus, diese setzen sich gegen die "Paparazzi" mit allen rechtlichen Mitteln zur Wehr. Spezialisierte Medienanwälte sorgen dafür, dass diese Art investigativer journalistischer Arbeit von der Justiz Grenzen gesetzt werden. Das hat schnell Schule gemacht: Schadensersatzansprüche, Prozesse und die damit verbundenen Kosten belasten zunehmend auch die allgemeine Berichterstattung. Journalisten, Verlage und Medienunternehmen sehen sich angesichts drohender wirtschaftlicher Folgen unter Druck gesetzt und die Pressefreiheit in Gefahr. Es stellt sich die Frage: "Wieviel Freiheit hat die Presse?"




Zähfließender Verkauf - Automarketing 2005

08. Juni 2005

Mercedes-Benz Niederlassung Frankfurt/Offenbach

Gäste:
Axel Schnabel
Geschäftsführer, Urban Science International GmbH, URBAN SCIENCE International GmbH

Wolfgang Michel
Chefredakteur »kfz-betrieb« Wochenjournal & Online, Vogel Auto Medien

Mario Blechschmidt
Verkaufsleiter PKW, Centerleiter West und Süd, Mercedes Benz Frankfurt/Offenbach, Mercedes Benz

Guido Hannich
Leiter Marketing und Kommunikation, Suzuki International Europe GmbH, Suzuki International Europe GmbH

Thomas Dessoi
Vertrieb und Marketing, Autohaus Neugebauer e.K., Autohaus Neugebauer e.K.

Das Podium diskutiert mit welchen Marketingtools heute noch Autos verkauft werden können. Themen sind unter anderem das Spannungsfeld zwischen individuellen (lokalen) Faktoren und dem Einheitsmarketing der Hersteller, die zukünftige Bedeutung der unterschiedlichen Instrumente des Marketing-Mix und die Frage, wie viel Handlungsspielraum dem Handel bleibt.

Passend zum Thema werden wir inmitten von Ausstellungsfahrzeugen sitzen und hautnah erleben, wie "hard selling" von Premiumfahrzeugen im Rahmen der aktuellen "Klasse Kaufen. Klasse Sparen"–Aktion der Mercedes-Benz Niederlassung funktioniert.




"Kunst + Markt: Wann und wie verkauft sich Kunst?"

11. Mai 2005

atelierfrankfurt

Gäste:
Marianne El Hariri
Objektleiterin ART Frankfurt, Messe Frankfurt Exhibition GmbH

Vanessa Joan Müller
Kuratorin, Frankfurter Kunstverein

Helmut Schuster
Galerist, Galerie Schuster

Stefan Marx
Skate Art Künstler, The Lousy Livincompany

Ottmar Hörl
Künstler, Ottmar Hörl

Peter Zizka
Konzeptkünstler, Heine/Lenz/Zizka Projekte GmbH

In Galerien, auf Messen, bei Auktionen und jüngst auch bei online-Versteigerungen kann man Kunstwerke erwerben. Doch wie verkauft sich Kunst wirklich? Wie bemisst sich der Wert eines künstlerischen Produkts und entspricht der Wert auch dem Handelspreis und wie beeinflussen sie sich gegenseitig?

Der Wert eines Kunstgegenstandes wird nicht nach Nützlichkeitskriterien, sondern von rational viel weniger fassbaren Faktoren bestimmt. Von welcher Qualität ein Kunstwerk ist, entscheidet sich nicht, ob möglichst viele Zeitgenossen es verstehen. Ebenso lässt auch die fehlende Resonanz beim Publikum kaum Rückschlüsse auf den intellektuellen Komplexitätsgrad der künstlerischen Produkte zu. Wie funktioniert also der Markt? Von welchen Faktoren hängt er ab? Was oder Wer ist gerade angesagt? Und wie reagieren die Künstler, Kunsthändler und Galerien darauf? Welche Marketingstrategien funktionieren?

Diese Fragen diskutiert der m²-MedienMittwoch am 11. Mai mit dem "humorvollsten Künstler Deutschlands" (hr) Ottmar Hörl, dem Hamburger Skate Art Künstler Stefan Marx, dem Konzeptkünstler Peter Zizka, dessen aktuelles Projekt "Das virtuelle Minenfeld" z.Z. im schauspielfrankfurt zu sehen ist, mit dem Galeristen Helmut Schuster (Galerie Schuster, Frankfurt / Galerie Schuster und Scheuermann, Berlin) und der Art Frankfurt Leiterin Marianne El Hariri. Moderiert wird die Runde von der Kunstkritikerin und Kuratorin Dr. Vanessa Joan Müller.




TV Light - Ist die Diktatur der Quote am Ende?

13. April 2005

IHK Frankfurt am Main, Großer Saal

Gäste:
Christian Schicha
Medienwissenschaftler Philipps-Universität Marburg, Philipps-Universität Marburg, FB 09, Fachgebiet Medienwissenschaft

Andreas Kühner
Director Press & PR SevenOne Media, SevenOne Media GmbH

Peter Strahlendorf
Verleger & Herausgeber new business Mitherausgeber + Chefredakteur Jahrbuch der Werbung, New Business Verlag GmbH & Co. KG

Christina Gräf-Schlepütz
Mediadirektorin und Leiterin MPG Solutions, MPG Schmitter Media-Agentur GmbH

Guido Modenbach
Geschäftsführer Marketing, IP Deutschland, IP Deutschland GmbH

Das Fernsehen hat sich gewandelt von einem Kulturmedium zu einem Unterhaltungsmedium, die primäre gesellschaftspolitische Grundorientierung des Fernsehens ist einer immer dominanteren wirtschaftlichen Zielrichtung gewichen. Haben sich durch den zunehmend ökonomisierten Marktwettbewerb auch die bisherigen menschlichen beziehungsweise gesellschaftlichen Ziele verändert? Werden sie heute anders angegangen, oder verschwinden sie ganz aus dem Blick? Wird die Diktatur der Quote für alle Marktteilnehmer immer erdrückender?

Gilt heute noch das Diktum des ehemaligen RTL-Chefs Hans Thomas "Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler", ist es richtig, wenn man sagt: "Wenn die Quote stimmt, stimmt alles"?

Öffnen in Kakerlaken badende Küblböcks die Grenzen zur Hölle, wie Walter Jens befürchtet? Oder, so fragen wir, sind Programme wie diese nicht mehr und nicht weniger als Reaktionen auf Unterhaltungsbedürfnisse, die bestehen, ob sie denn mit derartigen Programmen befriedigt werden oder nicht?

Gibt es den reinen Quotenerfolg? Oder hat er einen Preis, den irgendwann, irgendwie die Gesellschaft zahlt? Kann, was kommerziell erfolgreich ist, für Mensch und Gesellschaft schädlich sein?

Der MedienMittwoch möchte diese Fragen aufgreifen und sie mit zwei Programmvermarktern, einer Mediadirektorin und einem Medienwissenschaftler diskutieren.




Gesellschaftliche Verantwortung der Wirtschaft:Alles nur heiße PR-Luft?

09. März 2005

Deutsche Bank

Gäste:
Ulf Henning
Marketingdirektor Accenture, Accenture

Christian Ickstadt
freier Medienberater

Henrik Müller
Geschäftsführender Redakteur Manager Magazin, manager magazin

Markus Haas
Bereichsleiter Regulierung o2 (Germany), O2 (Germany) GmbH & Co. OHG

Marlehn Thieme
Mitarbeiterin der Deutsche Bank Stiftung, Deutsche Bank AG

Die 39. Auflage des MedienMittwochs FrankfurtRheinMain widmet sich dem Thema Corporate Social Responsibility (CSR).

Wir wollen den Aspekt "Kommunikation" bzw, "Vermittlung" des Themas CSR in den Mittelpunkt unsere Diskussion stellen: Was tun die Unternehmen und wie wird darüber berichtet? Wir gehen von folgenden Fragen aus: Welchen Stellenwert hat CSR in der Wirtschaft? Wird die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung als elementarer Teil der Wertschöpfung gesehen, der letztlich dem Unternehmen insgesamt dient? Hat CSR in der Wirtschaftsberichterstattung den Stellenwert, der ihr gebührt? Werden CSR-Maßnahmen als PR-Stunts bewertet, die keine ökonomische Relevanz haben? Muss auf Seiten der Journalisten hierfür erst noch das nötige Bewußtsein geschaffen werden? Geht dem Verfehlungen aufspürenden investigativen Journalismus der Blick für gesellschaftliche Leistungen verloren? Oder hat das eine nichts mit dem anderen zu tun?

Bolko von Oettinger, Boston Consulting Group, hat in einem brand eins Interview ausgeführt: "Die exklusive, herausgelöste Betrachtung des Ökonomischen ist ein Kunstgriff. Sie können das gut festmachen an der Veränderung vom Stakeholder zum Shareholder. Wie in der westlichen Welt hatten wir auch in Deutschland immer ein Stakeholder-Konzept. Ein Unternehmen ist Teil einer Stadt, eines Landes, es hat Mitarbeiter, Aktionäre und ein Management, die allesamt in eine größere soziale Verantwortung eingebunden sind. Siemens in Erlangen, Boehringer in Ingelheim, Bayer in Leverkusen. Ganz langsam, aber oft einhergehend mit der Loslösung des Unternehmens vom Unternehmer, machte die Ökonomie ihren Spin-Off aus der Gesellschaft und landete beim Shareholder Value."

Vor diesem Hintergrund wollen wir den Diskurs fortführen und neue Einsichten gewinnen.




Zeitungsgeschäft 2005: mit Büchern handeln, DVDs verkaufen und kleine Zeitungen drucken

09. Februar 2005

Stadthalle Oberursel

Gäste:
Wolfgang J. Borgfeld
Redakteur, Deutscher Fachverlag GmbH

Andreas Graubner
Gesamtvertriebsleiter Frankfurter Neue Presse, Frankfurter Neue Presse

Wolfgang Ernd
Geschäftsführer News Verlagsgesellschaft, NEWS Verlagsgesellschaft GmbH & Co. KG

Roland Gerschermann
Geschäftsführer Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Wolfgang Storz
Chefredakteur Frankfurter Rundschau, Frankfurter Rundschau

Markus Ruppe
Geschäftsführer Zeitungs Marketing Gesellschaft, ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft mbH

Die 38. Auflage des MedienMittwochs FrankfurtRheinMain widmet sich dem Thema "Zeitungsmarketing". Die Verlage haben sich einen rigiden Sparkurs auferlegt, immer weniger Redakteure sollen immer bessere Zeitungen machen. Gleichzeitig versuchen die Verlage, neue Geschäftsfelder zu erobern und steigen in den Buchhandel ein oder vertreiben DVDs. Manche Blätter haben sich ihre Aufgabe als Werbeträger so sehr zu Herzen genommen, dass sie Tabus niederreißen und die Titelseiten komplett an Unternehmen verkaufen. Nachdem das Rubrikengeschäft an das Internet verloren wurde, gibt es jetzt Ansätze, doch noch mit dem Internet Geschäfte zu machen: E-Paper lautet ein verheißungsvolles Schlagwort.

Wir wollen Einblicke in den aktuellen Stand des Zeitungsmarketings geben und seine Perspektiven aufzuzeigen. Wie sieht das Produkt Zeitung heute aus, wie wird es sich verändern? Welche Zusatzgeschäftsaktivitäten gibt es, wie erfolgreich sind diese, lassen sich diese auf andere Felder ausweiten? Veränderungen der Anzeigenplatzierung sollen thematisiert und Formatfragen aufgeworfen werden. Liegt die Zukunft der Zeitungen im Lokalen, kann die "iPod"-Generation langfristig an das Medium gebunden werden? Natürlich wollen wir ganz konkret auf den (Regional-) Markt eingehen und über Marktdaten & -perspektiven sprechen.

Markus Ruppe, Geschäftsführer der Zeitungs Marketing Gesellschaft ZMG wird in einem Eingangsreferat skizzieren, wie es um den Werbeträger Zeitung bestellt ist.

Die Begrüßung wird der Oberurseler Bürgermeister Hans-Georg Brum übernehmen, dem wir für seine Unterstützung des MedienMittwochs an dieser Stelle danken möchten.




Die fünf Pforten der Manipulation

12. Januar 2005

schauspielfrankfurt, Kleines Haus

Gäste:
Ralf Grauel
Journalist und Autor, brand eins Redaktions GmbH & Co. KG

Zum Auftakt des neuen Jahres weist Sie Ralf Grauel, Journalist und Autor des Wirtschaftsmagazins brand eins, in seinem multimedialen Vortrag in die Kunst der Manipulation ein.

Wie treibt man einen Shrimp in den Selbstmord? Was haben Gebrauchtwagenhändler von den Verhörmethoden des CIA gelernt? Wie schafft man es, dass eine Horde Affen auf Müsliriegel abfährt? Wie bringt man einen Menschen dazu, gegen seine Instinkte zu handeln und Dinge zu tun, die anderen nutzen und ihm selber schaden?

"Die fünf Pforten der Manipulation"

Mit Thomas Gottschalk, Adam und Eva, Anne Parillaud, Mercedes, Rolls Royce, einer Süßwassergarnele namens Gammarus Lacustris und vielen anderen!