Der MedienMittwoch im Rückblick / 2002 - 2015

Im Folgenden finden Sie Kurzinformationen zu allen 153 Veranstaltungen, die von der Initiative MedienMittwoch zwischen dem 9. Januar 2002 und dem 11. Mai 2015 ausgerichtet wurden.

2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004 | 2003 | 2002

2003

Kein Christkind dieses Jahr – Kindheit heute zwischen Armut und Lieblingsmarken

  10. Dezember 2003

   Stadtbücherei Bockenheim

Gäste:
Ruth Lintemeier
Geschäftsführende Gesellschafterin kids & friends, kids & friends Markenberatung

Mit einem verfügbaren Vermögen von rund zehn Milliarden Euro sind die Kinder und Jungendlichen im Alter zwischen sechs und 19 Jahren eine interessante Zielgruppe für die Industrie. Die 6,27 Millionen Vertreter dieses Alters in Deutschland geben Taschengeld und Geldgeschenke unter anderem für Nahrungsmittel, Medien und Kommunikation aus. Aber nicht alles, denn zumindest ein Teil der Barschaften wird von der Mehrheit gespart.

Vor diesem Hintergrund muss jede erfolgreiche Marketingstrategie die zum Teil erheblich divergierenden Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen berücksichtigen. Denn diese sehen nicht nur innerhalb der verschiedenen Altersgruppen sehr unterschiedliche aus – auch die Altersgenossen leben zum Teil in sehr heterogenen "Welten".

Die Referentin Ruth Lintemeier, Inhaberin der Agentur kids & friends Kinder- und Jugendmarketing, stellt im Rahmen ihres Referats die in den letzen Jahren veränderten Werte und Lebensziele von Kinder und Jugendlichen vor. Gleichzeitig wird sie auf immer bedeutendere Problemkreise wie Gewalt an der Schule, Verarmung der Familien und ernährungsphysiologische Themen eingehen.




FrankfurtRheinMain – Das Bild einer Region

  12. November 2003

   Casinogebäude der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Campus Westend

Gäste:
Fred Irwin
President American Chamber of Commerce in Germany e.V., American Chamber of Commerce in Germany e.V.

Albert Speer
Geschäftsführer AS&P, AS&P Albert Speer & Partner GmbH

Rolf Gnadl
Landrat des Wetteraukreises

Wilhelm Bender
Vorsitzender des Vorstandes Fraport AG, Wirtschaftsinitiative FrankfurtRheinMain e.V.

Johnny Klinke
Varieté Direktor, Tigerpalast

Franz-Josef Lickteig
Geschäftsführer Bouwfonds Rhein-Main GmbH, Bouwfonds Rhein-Main GmbH

Michael Schirner
Professor für Graphikdesign hfg-karlsruhe, Staatliche Hochschule für Gestaltung

Frank Winkler
Geschäftsführender Gesellschafter DMG - Die Marketing Gesellschaft, DMG - Die Marketing Gesellschaft

Michael Herl
Kabarettist und Leiter des Stalburg Theaters, Stalburg Theater

Obwohl sich die Rhein-Main-Region im Rahmen internationaler Image-Untersuchungen europäischer Regionen immer wieder in den vorderen Rängen positionieren kann, wird dieser Ballungsraum national eher negativ beurteilt. Dabei sind sich Bewohner und Experten einig: Die Region ist viel besser als ihr Ruf. Die Fan-Gemeinde unter denjenigen, die hier leben oder gelebt haben, hat sich in den letzten Jahren ständig vergrößert und – sie wächst kontinuierlich weiter.

Woran liegt es also, dass die wahren Qualitäten unserer Region national so unzureichend wahrgenommen werden und damit die Innen- und Außenwahrnehmung so stark auseinander klaffen? Die gemeinsam von m² – MedienMittwoch, der Wirtschaftsinitiative Metropolitana FrankfurtRheinMain und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung durchgeführte Podiumsdiskussion soll Aufschlüsse über die zugrundeliegenden Ursachen geben und gleichzeitig Ansätze für Lösungsvorschläge skizzieren. Hierzu ist das Podium mit Experten besetzt, die die unterschiedlichen Bereiche Wirtschaft, Kultur und Politik repräsentieren.

Zu den Teilaspekten des Themas "FrankfurtRheinMain – Das Bild einer Region" gehören dabei Regionalreform und Raumplanung ebenso wie internationales Regionen-Benchmarking. Fragen zur Lobby-Funktion der hier beheimateten Wirtschaft sowie zur Möglichkeit der Beeinflussung von Standortentscheidungen ausländischer Investoren ergänzen die Diskussion. Und selbstverständlich kommt die Bedeutung der Kultur als wesentlicher Standortfaktor nicht zu kurz. In allen Teilbereichen wird letztendlich danach gefragt, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um die Außenwahrnehmung in Einklang zu bringen mit den tatsächlichen Verhältnissen und der Bedeutung der Region.




Geld für Hollywood? – Markt der Medienfonds und Möglichkeiten für deutsche Produzenten

  08. Oktober 2003

   Royal

Gäste:
Michael Oehme
Vorsitzender Verband Deutscher Medienfonds und Chefredakteur Finanzwelt, Finanzwelt

Es ist ein offenes Geheimnis, dass deutsche Kapitalanleger die amerikanische Filmindustrie tatkräftig unterstützen. So flossen seit 1997 rund acht Milliarden Euro in geschlossene Medienfonds - und der überwiegende Teil davon gleich weiter über den großen Teich. Mit den Geldern wurden Klassiker wie "Kramer gegen Kramer" ebenso finanziert wie der aktuelle Blockbuster "Terminator 3". Der Vorteil für den Anleger: Als sogenannter Hersteller konnte dieser die investierte Summe sofort steuerlich absetzen.

Das vermeintliche "Steuerschlupfloch" soll jetzt durch einen neuen Medienerlass gestopft werden. Der seit Anfang August kursierende Entwurf sieht vor, dass die Anleger vom Fiskus nur noch dann als Hersteller angesehen werden, wenn diesen auch ein tatsächliches Mitspracherecht bei der Produktion eingeräumt wird. Wie geht es also weiter mit den Medienfonds? Denn es ist kaum vorstellbar, dass sich die Hollywood-Studios von einem deutschen Anleger bei der Auswahl von Drehbüchern, Regisseuren und Darstellern dreinreden lassen.

Michael Oehme, als Vorsitzender des Verbands Deutscher Medienfonds und Chefredakteur von Finanzwelt intimer Kenner des Markts, stellt im Rahmen eines Vortrags die steuerlichen und wirtschaftlichen Grundlagen von Medienfonds vor. Gleichzeitig gibt er einen Überblick über die Auswirkungen des neuen Medienerlasses und stellt die sich daraus ergebenden Chancen für deutsche Produzenten vor.




Agentenbusiness – Das Geschäft mit den Stoff- und Filmrechten

  10. September 2003

   Frankfurter Societät Druckzentrum Mörfelden

Gäste:
Ingo Fliess
Agent und Lektor VERLAG DER AUTOREN, VERLAG DER AUTOREN GmbH & Co. KG

Claudia Tronnier
Leitung der ZDF-Redaktion "Das kleine Fernsehspiel", ZDF

Ralph Förg
Geschäftsführer Filmhaus Frankfurt e.V., Filmhaus Frankfurt e.V.

Thomas Zeipelt
Suhrkamp Verlag, Suhrkamp Verlag

Wolfgang Brehm
Medienanwalt, Brehm & v.Moers Rechtsanwälte und Steuerberater

Daniel Zuta
Produzent, Drehbuchautor und Regisseur, Daniel Zuta Filmproduktion, Daniel Zuta Filmproduktion

Druckzentrum Mörfelden
, Frankfurter Societät

Nicht allzu viele deutsche Buchvorlagen schaffen es in der Verfilmung zu einem Oscar - so wie im Frühjahr 2003 Charlotte Links "Nirgendwo in Afrika". Dennoch scheint das Dealen mit und um Stoffrechte für Verlage und Produzenten hierzulande zunehmend an Bedeutung zu gewinnen. Branchenexperten gehen davon aus, dass sich inzwischen rund 50 bis 60 Prozent aller Filme bei einem Buchtitel als Vorlage bedienen. Der Schweizer Diogenes Verlag gilt dabei unter den deutschsprachigen Verlagen als Vorreiter für die aktive Vermarktung von Filmrechten.

Der m² - Medienmittwoch am 10. September 2003 stellt im Rahmen einer Podiumsdiskussion das Agentenbusiness vor. Denn viele der Abschlüsse werden erst über darauf spezialisierte Agenturen ermöglicht. Die meisten deutschen Verlage selbst haben erst in jüngster Zeit entdeckt, welches Geschäftspotenzial in Verlagsverträgen bei ihnen in den Tresoren schlummert. Nicht nur der Verkauf der Filmrechte bessert die Kasse auf, auch das Buch selbst profitiert von einer größeren Aufmerksamkeit und damit besseren Absatzchancen.




Werkstattgespräch: Die Kunst kreativer Werbefilme

  13. August 2003

   MediaHub

Gäste:
Wolfgang J. Borgfeld
Redakteur, Deutscher Fachverlag GmbH

Bärbel Unckrich
Redakteurin Ressort Agenturen HORIZONT, HORIZONT

Peter Römmelt
ADC-Mitglied und Creative Director Ogilvy & Mather Frankfurt, Ogilvy & Mather Frankfurt

Tom Gläser
Vorstandssprecher Neue Sentimental Film AG, Neue Sentimental Film AG

Kreative, Regisseure und Produzenten sprechen über ihre neuesten Arbeiten, ihre aktuellen Lieblingsspots und ihre letzten Erfolge bei Kreativwettbewerben. Wie entstehen Werbefilme in Frankfurt? Wie werden sie konzipiert, wo werden sie produziert? Und welche Zutaten machen einen Werbefilm attraktiv?

Der m2 - MedienMittwoch am 13. August bietet mindestens sechzig unterhaltsame und informative Minuten über kreativ bemerkenswerte Werbefilme. Wir geben Einblicke in die kreativen Prozesse vom Briefing bis zur Fertigstellung des Spots.

Und natürlich möchten wir auch die aktuellen Lieblingsspots der Gesprächsteilnehmer zeigen. Und wissen, was diese so besonders macht.




Kinoauswertung am Ende? Die Veränderung der Filmwirtschaft

  09. Juli 2003

   Bornheimer Uhrtürmchen (Open Air Kino) Berger Kino (Fachgespräch)

Gäste:
Harald Metz
Lichtspieldirektor, BERGER KINOS Frankfurt am Main

Johannes Klingsporn
Geschäftsführer Verband der Filmverleiher, Verband der Filmverleiher e.V.

Die Auswertungsreihenfolge Kino – DVD/Video – Pay TV – Free TV für Filmproduktionen droht auf den Kopf gestellt zu werden. Denn durch die Möglichkeit, auch größere Datenmengen aus dem Internet herunterzuladen werden die traditionellen Verwertungskanäle der Filmbranche infrage gestellt. Werden die Spielfilme in Zukunft digital direkt ins Wohnzimmer geliefert?

Die Home-Entertainment-Branche unternimmt immer häufiger den Versuch, ihre Produkte früher – das heißt immer häufiger auch innerhalb der 6-Monats-Sperrfrist für das Kino – zu platzieren. Verstärkt wird dieses Bestreben durch die Abhängigkeit der Branche, rechtzeitig zum Weihnachts- oder Ostergeschäft auf dem Markt zu sein. Der Versuch, an den Kinos vorbei Filme pay-per-view direkt an die Endkonsumenten zu vertreiben, könnte das Ende der klassischen Filmtheater bedeuten.

VoD – Video on Demand – heißt das neue Schlagwort, dass durch die Branche geistert. Ging es eben noch lediglich um den Vertrieb von Filmklassikern, deren Vermarktung auf DVD/Video längst abgeschlossen ist, so wird derzeit ein Film via VoD mittlerweile durchschnittlich nach 50 Tagen nach Videostart auf die (Kabel-)Reise geschickt. Anfang Juni 2003 erschien "Animatrix" sogar simultan als DVD und VoD oder pay-per-view-Angebot.

Potentielle Kinohits wie zum Beispiel "Herr der Ringe 3" zur Veröffentlichung im Dezember 2003 direkt über das Internet an den Endkunden ohne vorangegangenen Kinostart zu vertreiben, wäre für die Produzenten verlockend. An einem Tag weltweit mehr als eine Milliarde US-Dollar Umsatz im Direktvertrieb zu generieren, statt ein halbes Jahr über die üblichen Vertriebswege auf Geld zu warten, könnte sich als kaum zu widerstehende Versuchung erweisen.

Geht die Rechnung auf? Diese und andere Fragen aus der Film- und Kinobranche sind Thema beim MedienMittwoch im Juli. Ab 21.30 Uhr wird vor dem Berger Kino am Bornheimer Uhrtürmchen "open air" ein Klassiker als Überraschungsfilm gezeigt. Sollte das Wetter nicht mitspielen, findet die Filmvorführung im Berger Kino statt.

Aufgrund der Parkplatzsituation in Bornheim empfehlen wir, mit öffentlichen Verkehrsmitteln (U4 oder Straßenbahnlinie 12, Haltestelle Bornheim Mitte) anzureisen. Alternativ stehen die Parkhäuser Bürgerhaus Bornheim, Arnsburger Straße (Einfahrt Höhenstraße), Wiesenstraße und der Parkplatz des HL-Marktes Heidestraße zur Verfügung.




Blick der Musikindustrie nach vorne – Lösungsvorschläge für eine in die Krise geratene Branche

  11. Juni 2003

   Jade Gebäude

Gäste:
Roel Oosthout
Musikchef HIT RADIO FFH, HIT RADIO FFH

Ralf Blasberg
Stellvertretender Geschäftsführer ZYX Music GmbH & Co KG, ZYX Music GmbH & Co KG

Udo Kornmeier
KORNMEIER KOLLEGEN Rechtsanwälte, KORNMEIER KOLLEGEN Rechtsanwälte

Andreas Walter
Director Business Affairs & New Media, 3p Gesellschaft für Kommunikation mbH

Hans-Detlef Schulz
Geschäftsführer media transfer GmbH, media transfer GmbH

Christoph Pöschl
Geschäftsführer The Brand Support Company, The Brand Support Company

Künstler, Labels, Vertriebe, Majors und rechtsberatende Berufe entwickeln neue Strategien, um der Misere der Musikindustrie zu begegnen. Sie suchen neue Wege für die Branche, deren Geschäft seit Jahren von rückläufigen Absatzzahlen und zum Teil dramatischen Umsatzeinbrüchen geprägt ist.

Die Industrie macht das illegale Kopieren von CDs und das Herunterladen von Titeln aus dem Internet für die starken Rückgänge verantwortlich. Sie hat sich in einem vielstimmigen und lautstarken Branchenchor vereint, der den Gesetzgeber zum Handeln auffordert. Doch es ist wenig wahrscheinlich, dass bei geänderten gesetzlichen Rahmenbedingungen Copyright-Verletzungen in nächster Zeit abnehmen.

Neue Vermarktungskonzepte mit alternativen Strategien ergänzen deshalb die Initiativen aus der Industrie, die über die Bedeutung der Copyrights und Auswirkungen von Rechtsverletzung informieren. Der MedienMittwoch stellt im Rahmen einer Podiumsdiskussion Lösungsvorschläge für die in die Krise geratene Musikindustrie vor.




Droht der Abstieg in die 2. Liga? – Krise der Ausbildung in der Kommunikations- und Medienbranche

  14. Mai 2003

   Stadtverordnetensitzungssaal im Wiesbadener Rathaus, 1. Stock

Gäste:
Herbert Hirschler
Staatssekretär, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (FDP Hessen), FDP Hessen

Norbert Eckes
Direktor IMK Wiesbaden, IMK Wiesbaden

Heinz Huth
Geschäftsführer Huth + Wenzel Werbeagentur, Huth + Wenzel Werbeagentur

Marita Lewening
Leiterin der Abteilung Aus- und Fortbildung ZDF, ZDF

Joachim Kellner
Professor für Marketing Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

Clemens Klockner
Präsident der Fachhochschule Wiesbaden und Mitglied des Wissenschaftsrats der Bundesrepublik, Fachhochschule Wiesbaden

Staatssekretär Dr. Herbert Hirschler wird ein Grußwort halten und Prof. Joachim Kellner durch die Podiumsdiskussion führen.

Das duale System der Berufsausbildung ist ein zentrales Element im deutschen Arbeitsmarkt. Seit 1996 wurden für den Medien- und Kommunikationsbereich 13 neue Berufe mit bundeseinheitlichen Abschlüssen geschaffen. Doch was bringen diese Abschlüsse? Ist es nicht so, dass die Auszubildenden ihr Handwerk in den Unternehmen lernen, die Ausbildung in den Berufsschulen, meist an der Praxis vorbei lehrt? Ist das Duale System noch Up-to-date? Wie sieht die Ausbildung an den Hochschulen aus? Gibt es hier den gewünschten Praxisbezug? Oder sind private Akademien die Alternative? Woher bekommen Unternehmen qualifizierten Nachwuchs? Wie sieht es in der Bildungslandschaft für die Kommunikations- und Medienbranche in Deutschland und speziell in Rhein Main aus? Antworten auf diese Fragen bekommen Sie beim MedienMittwoch am 14. Mai 2003.

Parkmöglichkeit: Parkhaus Markt/Rathaus




Unbeachtet, unbedeutend, uninteressant? Die Zielgruppe 50+ in der Kommunikation

  09. April 2003

   Michael Conrad & Leo Burnett

Gäste:
Bernd-Peter Arnold
Programmchef hr4 und hr-skyline, Hessischer Rundfunk

Christoph Wild
Leiter Werbe- und Marktforschung, ARD-Werbung SALES & SERVICES GmbH, ARD-Werbung SALES & SERVICES GmbH

Axel Pichutta
Geschäftsführer Dr. Pichutta GmbH & Co KG, Dr. Pichutta GmbH & Co KG

Hugo Müller-Vogg
Publizist

Andreas Cordt
Client Service Director Michael Conrad & Leo Burnett, Leo Burnett

Generell wird die Zielgruppe der über 50jährigen (Zielgruppe 50+) in der Medien und Kommunikationswirtschaft kaum beachtet, obwohl es sich um einen wachsenden Teil der Bevölkerung mit ansteigender Kaufkraft handelt.

Nach Prognosen der Vereinten Nationen wächst bis zum Jahr 2020 der Anteil älterer Menschen ab 60 Jahren weltweit von derzeit 10 auf 22 Prozent. Für Marketing und Werbung stellen daher Personen über 50 Jahre attraktive Zielgruppen dar.

Was ist das Besondere an den "golden oldies", "best agers" bzw. "jungen Alten"? Und wie spricht man sie richtig an? Diese Fragen und mehr werden beim nächsten MedienMittwoch im April diskutiert.




Sportmarketing - Ist der US-Weg auf Deutschland übertragbar?

  12. März 2003

   Ballsporthalle Höchst

Gäste:
Oliver Kaiser
CCO auratis AG, Managing Director Schmidt & Kaiser Kommunikationsberatung, auratis AG

Jörg Hahn
Stelv. Leiter der FAZ-Sportredaktion, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Holger Pfeiffer
Marketingleiter Licher Privatbrauerei, Licher Privatbrauerei Jhring-Melchior GmbH & Co. KG

Chris Heyne
freier Berater für Marketingkommunikation

Gemeinsame Veranstaltung mit der Sportinitiative Frankfurt RheinMain.

Informationen zur Sportinitiative Frankfurt RheinMain.

Zum Thema

In den USA ist Sport Teil der Entertainment-Industrie. Für das Image der Städte ist ein Profi-Team ebenso wichtig wie eine Oper oder ein bedeutendes Theater. Und: Sport hat an den Umsätzen aus Tourismus einen großen Anteil. In den USA verstehen sich Ligen und Teams als Marken, im Vergleich beispielsweise zur Fußball-Bundesliga gibt es eine echte Solidargemeinschaft unter den Inhabern der Teams. Weniger weil die Amerikaner so große Altruisten sind, sondern weil sie wissen, dass sie so mehr Geld verdienen. Außerhalb der USA ist dieser Weg kaum verbreitet, in Deutschland ist der Sport vom klassischen Vereinsdenken geprägt.




Medienunternehmen und Unternehmensberater: Blick ins 21. Jahrhundert mit der Optik des 19. Jahrhunderts?

  12. Februar 2003

   Foyer des Sendesaals des Hessischen Rundfunks

Gäste:
Florian Schwinn
Rundfunk-Journalist & -Moderator

Stefan Otto
Consultant GFD Finanzkommunikation, GFD Finanzkommunikation

Thomas Sauer-Brabänder
Managing Director BearingPoint Deutschland, BearingPoint

Hans Gerd Prodoehl
Managing Director TransConnect Consulting Group, TransConnect Consulting Group

Rüdiger Wischenbart
Unternehmensberater, Pressesprecher der Frankfurter Buchmesse (1998 - 2001), Rüdiger Wischenbart

Dirk Specht
Medien-& Entertainment-Spezialist, PricewaterhouseCoopers, PricewaterhouseCoopers Deutsche Revision AG

Eine provokante These soll eine lebhafte Diskussion über alte und neue Analyseinstrumente im Umgang mit Medienunternehmen auslösen. Es geht darum zu erfahren, wie im Umgang mit Medienunternehmen und ihren Produkten eingefahrene Denkstrukturen aufgebrochen werden und wie neue Perspektiven aussehen können.

Die These: Beratungsunternehmen nehmen bei der Analyse angeschlagener, in Schwierigkeiten befindlicher Medienunternehmen (z.B. Zeitungen) gerne altbekannte Perspektiven ein: Beim Blick aufs Unternehmen fallen die Kosten ins Auge und hier insbesondere die Personalkosten. Die Empfehlung lautet: Stellenabbau. Das Produkt selbst, sein Vertrieb etc. bleiben unbeachtet.

Unternehmensberater selbst sind sich der Notwendigkeit neuer Lösungsansätze bewußt: "The need for innovative business models is growing" heißt es bei Roland Berger. Und: "We look forward to shaping the future of media together with our innovative clients." KPMG sieht durch die schwierige Lage der Medienwirtschaft erhöhte Beratungsanforderungen, wobei besonders im Printmarkt Restrukturierungen notwendig seien. Auf der Website heißt es "Entschieden wird allzu oft ohne Einbezug systemischer Zusammenhänge und Wechselwirkungen. Mit einer umfassenden konsistent erarbeiteten und visionsbasierenden Strategie dagegen, können operative Entscheidungen klar gesteuert und alle Unternehmensbereiche einheitlich ausgerichtet werden."

Die Reflektion soll im Bewußtsein erfolgen, dass wer die Welt gestalten will, sie verstehen muss.

Die Podiumsdiskussion wird von Florian Schwinn, Chefredakteur und Herausgeber des Medienmagazins "Cut", moderiert.




Hessen >> Hier ist die Zukunft - Wie geht es weiter in der Hessischen Medienpolitik?

  08. Januar 2003

   IHK Frankfurt

Gäste:
Dieter Schreier
Chefredakteur, Hanauer Anzeiger, Hanauer Anzeiger

Rupert von Plottnitz
Rechtsanwalt; wirtschaftspolitischer, rechtspolitischer und europapolitischer Sprecher der Landtagsfraktion Bündnis90/Die Grünen, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Landesverband Hessen

Hildegard Klär
Medienpolitische Sprecherin der SPD Hessen, SPD-Landesverband Hessen

Volker Hoff
Medienpolitischer Sprecher der CDU Hessen, CDU Hessen

Herbert Hirschler
Staatssekretär, Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (FDP Hessen), FDP Hessen

Diskussion mit den medienpolitischen Vertretern der im Landtag vertretenen Parteien. Moderiert wird die Veranstaltung von Dieter Schreier.